„Mitreißende Kreativität“ attestierte ihr ein ehemaliger Chef, „unglaubliche Sturheit“ der Gatte, Freunde finden, sie sei „eine Frau zum Pferde stehlen“. Die Journalistin aus Düsseldorf arbeitete für die Wirtschaftswoche und lebte in Boston und New York. Als gebürtige Ostwestfälin hat sie etwas übrig für Bodenständigkeit und liebt das Ruhrgebiet und seine geerdeten Bewohner. Sie ist bekennender Fan des Bochumer Schauspiel- hauses, wünscht sich aber den alten Intendanten Matthias Hartmann zurück.
„Annette ist eine Frau, die einen geplatzten Fahrradschlauch nicht repariert, sondern einfach auf den Felgen zum Ziel fährt“, lautet die Einschätzung eines Ex-Kollegen. Auch sie arbeitete lange für die Wirtschaftswoche, unter anderem als Korrespondentin in Paris. Weil die Journalistin so ist, wie oben beschrieben, ließ sie jedwedes Internet-Seminar links liegen und stürzte sich mit Vergnügen in die Vorbereitungen für die Pott2null-Tour. Mann und Töchter sind zwangsweise zu Ruhrgebietsfans mutiert: Sie müssen an den Wochenenden Zechen besichtigen und Wassertürme besteigen.
Lebt seit 1972 in Deutschland und ist Gastarbeiter aus Duisburg. Als echter Italiener fährt er in stolzem Ferrari-rot mit 120 (!) Stundenkilometern in der Spitze durchs Revier. Dann allerdings wackelt die integrierte Blumenvase und zittern die Spiegelchen. Meist zockelt er langsam durch die Ortschaft. Wenn Sie ihn sehen, sprechen Sie ihn an. Er liebt Komplimente. Seine Mitfahrerinnen auch.
Auf unserer Pott2null-
Tour besuchen wir die Macher der Region sowie interessante Orte im Ruhrgebiet - und freuen uns auf Ihre Vorschläge.
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