<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?>
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" 
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[www.pott2null.de]]></title>
		<link>http://www.pott2null.de/cms</link>
		<description><![CDATA[Ein Journalistischer Ausflug ins Internet...]]></description>
		<language>de</language>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 01:45:02 +0200</pubDate>
		<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 01:45:02 +0200</lastBuildDate>
		<copyright>Copyright 2007-2010, www.pott2null.de</copyright>
		<generator>just-one-cms</generator>
		<image>
			<url>http://www.pott2null.de/cms/bilder/Bodos_hover.jpg</url>
			<title><![CDATA[www.pott2null.de]]></title>
			<link>http://www.pott2null.de/cms</link>
		</image>
		<item>
			<title><![CDATA[Abschied]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a268.det.Abschied_Die-Potteusen-sagen-Tschuess.htm</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:14:08 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a268.det.Abschied_Die-Potteusen-sagen-Tschuess.htm</guid>
			<description><![CDATA[Der Anfang vom Ende: Unsere Tour ist vorbei.
Dies ist unser letzter Beitrag f&uuml;r Pott2null.Was bleibt ist diese Website und die Erkenntnis, dass irgendwann Schluss sein muss, auch wenn wir problemlos Stoff f&uuml;r weitere 64 Reportagen h&auml;tten.&nbsp;&nbsp;
&nbsp;
(Copyright Foto: Bernd Thissen) 
Wer Pott2null erst jetzt entdeckt, der st&ouml;bert hoffentlich in unserem Angebot. Die Freizeit-Tipps sind zeitlos sch&ouml;n und die portraitierten Leute allesamt&nbsp;interessant.&nbsp;Also Leute, fahrt mal hin, und &uuml;berzeugt Euch selbst!
Das Ruhrgebiet ist nicht nur eine Reise wert, es ist lebenswert, die Menschen liebenswert.&nbsp;
Warum das so ist, seht Ihr in unserem Abschieds-Video. Einfach ein letztes Mal auf den roten Button klicken und los geht&rsquo;s:

Link: sevenload.com
Wir danken allen, die uns begleitet, unterst&uuml;tzt, gef&ouml;rdert und kritisiert haben. Wir werden Euch vermissen, Ruhries!&nbsp;
17. Juli 2008, Katja Marjan und Annette Rue&szlig;
&nbsp;
]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tourismus]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a265.det.Tourismus_Inszenierung-von-Geschichte.htm</link>
			<pubDate>Fri, 30 May 2008 14:05:19 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a265.det.Tourismus_Inszenierung-von-Geschichte.htm</guid>
			<description><![CDATA[Monika Dombrowsky von Tour de Ruhr wei&szlig;, was Touristen w&uuml;nschen: Sie organisiert seit 20 Jahren Reisen im Ruhrgebiet.&nbsp;&nbsp;
2,47 Millionen Besucher kamen im vergangenen Jahr ins Ruhrgebiet, damit ist der Pott - nach K&ouml;ln plus Umland - die am meisten besuchte Region in Nordrhein-Westfalen. Im Durchschnitt bleiben sie zwei Tage hier und besuchen die Klassiker der Route Industriekultur: die Zeche Zollverein in Essen, den Gasometer in Oberhausen oder das Bergbaumuseum in Bochum.
(Copyright Fotos: Regionalverband Ruhr) &nbsp;
Und was machen sie sonst noch? Wir fahren in den Landschaftspark Nord in Duisburg und fragen eine, die es wissen muss: Monika Dombrowsky, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Reiseb&uuml;ros Tour de Ruhr mit Sitz im Besucherzentrum des Parks, organisiert seit 20 Jahren Reisen im Ruhrgebiet - und kennt den Geschmack der Touristen. &bdquo;Ein absoluter Renner sind Fahrten mit historischen Fahrzeugen&ldquo;, sagt die geb&uuml;rtige Essenerin. Ob die Dampfzugfahrt durch den Pott, die Panoramarundreise mit dem historischen Schienenbus oder eine Tour mit einer alten Tram quer durch das Ruhrgebiet &ndash; diese Angebote sind als erstes ausgebucht.
Sehr beliebt sind auch Radtouren auf dem Ruhrtalradweg &ndash; da l&auml;sst sich Sport ideal mit der Besichtigung von Industriekultur und dem Erleben von Natur kombinieren. Und: &bdquo;Die Kunden wollen in der Regel die Standards wie etwa die Tour &bdquo;Stahl und Hafen&ldquo; in Duisburg oder Nachtf&uuml;hrungen durch den Landschaftspark Nord&ldquo;, wei&szlig; Dombrowsky, die seit der Gr&uuml;ndung von Tour de Ruhr mit ihrem Team rund eine Million Besucher betreut hat.
&nbsp;
An solche Zahlen war vor 20 Jahren gar nicht zu denken. &bdquo;Damals war der Ruhrgebietstourismus noch ein&nbsp;Pfl&auml;nzchen&ldquo;, erinnert sich Dombrowsky. Zusammen mit drei anderen Mitstreitern gr&uuml;ndete die Sozialp&auml;dagogin 1988 in Bochum-Wattenscheid eine kleine Firma, die Stadtrundg&auml;nge im Revier anbot. Aber erst mit der Internationalen Bauausstellung Emscher Park kam das Gesch&auml;ft so richtig in Schwung. Tour de Ruhr f&uuml;hrt seitdem das Besucherzentrum im Landschaftspark Nord und organisiert allein dort 2000 F&uuml;hrungen pro Jahr &ndash; wie etwa die Familientour &bdquo;Hunde, Fuchs und Ofensau&ldquo;, &uuml;ber die wir an Tag 22 unserer pott2null-Tour berichten. Heute besch&auml;ftigt das Reiseb&uuml;ro acht Mitarbeiter und etwa 30 bis 40 freiberufliche F&uuml;hrer.
Bei einigen ihrer Angebote verfolgt Dombrowsky einen alternativen p&auml;dagogischen Ansatz: &bdquo;Wir setzen auf die Inszenierung von Geschichte oder bestimmter Themen.&ldquo; Bei der Tour &bdquo;Goldene 20er&ldquo;, einer Tramfahrt entlang der Kuturlinie 107 in Essen, erkl&auml;ren deshalb nicht F&uuml;hrer, sondern Schauspieler im Orginal-20er-Jahre-Outfit die damalige Zeit. Oder: Zur Erkundung des Landschaftsparks Nord bietet Tour de Ruhr Rallyes mit GPS-Ger&auml;ten an. &bdquo;Das kommt bei den Kunden gut an.&ldquo;
Wer wissen m&ouml;chte, wie Dombrowsky die Vorbereitung zur&nbsp;Kulturhauptstadt 2010 beurteilt, der liest unten weiter. Wer erfahren will, woher der Name Tour de Ruhr stammt und was sie am Ruhrgebiet am meisten nervt, der klickt auf den roten Button:&nbsp;

Link: sevenload.com
Wie alle Reiseveranstalter im Revier freut sich Dombrowsky auf die Kulturhauptstadt 2010. &bdquo;Das wird gro&szlig;es Kino, wir erwarten uns einiges davon.&ldquo; Doch noch fehlt es an konkreten Programmen, keiner wei&szlig; so recht, wohin die Reise hingehen soll. Dabei w&uuml;rden die Revier-Tourismusexperten schon jetzt Details f&uuml;r die Ausarbeitung ihrer Angebote brauchen. Die Tour-de-Ruhr-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin treibt aber noch eine andere Sorge um: &bdquo;Die Macher der Kulturhauptstadt wollen 2010 den gro&szlig;en Knall, aber sie verfolgen keine nachhaltige touristische Perspektive.&ldquo;
Um zum Schlu&szlig; wollen wir nat&uuml;rlich von&nbsp;der&nbsp;Revierkennerin Dombrowsky noch wissen, was ihre&nbsp;ganz pers&ouml;nlichen Tipps&nbsp;f&uuml;r den Pott&nbsp;sind. Sie nennt uns zwei - den Wasserturm Aquarius in M&uuml;lheim und die aktuelle Ausstellung &quot;Das Auge des Himmels&quot; im Gasometer Oberhausen.&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Brauerei Fiege]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a260.det.Brauerei-Moritz-Fiege_Die-Zwiebelring-Taktik.htm</link>
			<pubDate>Mon, 19 May 2008 16:29:19 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a260.det.Brauerei-Moritz-Fiege_Die-Zwiebelring-Taktik.htm</guid>
			<description><![CDATA[Wie zwei Bochumer Brauer aus der Marke&nbsp;Moritz Fiege&nbsp; d a s&nbsp; Ruhrgebietsbier machen wollen.&nbsp;&nbsp;
Heute sind wir in Bochum und besuchen den einzigen Bierhersteller der Stadt: die Privatbrauerei Moritz Fiege. Mitten im Zentrum, in der Scharnhorststra&szlig;e, werden seit 1878 Hopfen und Malz zu neun verschiedenen Biersorten&nbsp;verarbeitet. Wir treffen die beiden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hugo und J&uuml;rgen Fiege, die das Unternehmen mit rund 15 Millionen Euro Umsatz in der vierten Generation f&uuml;hren &ndash; und aus Fiege &bdquo;d a s&nbsp; Ruhrgebietsbier&ldquo; machen wollen. Diesen Anspruch unterstreichen die Br&uuml;der mit ihrem Werbespruch &bdquo;Der Ruhrpott h&auml;lt zusammen.&ldquo;

Doch vor der ehrgeizigen Zielsetzung stand eine Neupositionierung der Marke. Wie die meisten der insgesamt 1300 deutschen Brauereien litt und leidet Fiege unter dem schrumpfenden Bierkonsum hierzulande. Tranken die Deutschen Mitte der Neunziger Jahre noch 135 Liter Bier pro Jahr, sind es heute nur noch 112 Liter. &bdquo;Wir hatten seit 1990 mit r&uuml;ckl&auml;ufigen Hektoliter-Verk&auml;ufen zu k&auml;mpfen und mussten etwas tun&ldquo;, sagt Hugo Fiege.
Das Duo verpasste Fiege&nbsp;2003 eine neue Verpackung, lie&szlig; den Geschmack des Biers aber unangetastet: Es ersetzte den alten Markenclaim &bdquo;Die herbe Lust&ldquo; durch die emotionale Botschaft &bdquo;Fiege. Aus Bochum und aus Liebe&ldquo;. Und es f&uuml;hrte die klassische B&uuml;gelverschlussflasche ein. &bdquo;Ein solche Flasche steht f&uuml;r Regionalit&auml;t, Individualit&auml;t und l&ouml;st bei den Verbrauchern mehr aus&ldquo;, sagt J&uuml;rgen Fiege. Die Umstellung der Produktion auf die neuen Flaschen kostete rund 2,5 Millionen Euro. Eine Investition, die sich f&uuml;r das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern gelohnt hat: Schon zwei Jahre nach dem neuen Auftritt war die Aussto&szlig;menge wieder auf dem Niveau von 1990.
Der Erfolg macht die Gebr&uuml;der Fiege mutig: Bislang war ihr Kernmarkt das mittlere Ruhrgebiet,&nbsp;in Bochum haben sie einen &quot;deutlich&nbsp;zweistelligen Marktanteil&quot;. In ihrer Heimatstadt treten sie als Sponsoren des VfL Bochum, des Schauspielhauses und vieler kleiner lokaler Vereine auf.&nbsp;Doch jetzt dr&auml;ngen sie in das Gebiet der regionalen Konkurrenz vor: In Dortmund, wo Brinkhoff&lsquo;s der lokale Platzhirsch ist, haben sie Ende 2007 den ersten Gastronomie-Betrieb er&ouml;ffnet. Br&uuml;ckenk&ouml;pfe gibt es inzwischen auch in Recklinghausen und Gelsenkirchen. J&uuml;rgen Fiege nennt das ganz lapidar die &bdquo;Zwiebelring-Taktik.&ldquo;
Und erstmals in diesem Jahr sponsert Fiege die Veranstaltung &bdquo;Extraschicht &ndash; Die Nacht der Industriekultur&ldquo; am 21. Juni 2008 und beliefert alle Stationen zwischen Duisburg und Dortmund mit Fiege-Bier.
Doch damit nicht genug: Von der Kulturhauptstadt 2010, wenn hoffentlich die Touristen in Scharen ins Ruhrgebiet kommen, erhofft sich Hugo Fiege zudem &bdquo;positive Signale&ldquo;: &bdquo;Mehr G&auml;ste bedeutet mehr Bierabsatz, und der eine oder andere wird auch regionales Bier genie&szlig;en.&ldquo;
Welche der regionalen Marken im Ruhrgebiet von dem Gro&szlig;event in zwei Jahren besonders profitieren werden, dass wollten wir jetzt schon wissen - und haben einen Biertest gemacht: Der Amerikaner Jan probiert in unserer Blindverkostung&nbsp;Brinkhoff&rsquo;s No. 1, Dortmunder Union Export und Fiege Pils. Wer wissen will, welches Bier ihm am besten geschmeckt hat, der klickt auf den roten Button &ndash; und los geht&rsquo;s:&nbsp;
&nbsp;

Link: sevenload.com]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Szenetipps 4]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a258.det.Szenetipps-4_Von-blauen-Eiern-und-Obstkisten.htm</link>
			<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:45:58 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a258.det.Szenetipps-4_Von-blauen-Eiern-und-Obstkisten.htm</guid>
			<description><![CDATA[Was ist im Mai im Pott los? Klaudia von &bdquo;Ruhrgebiet f&uuml;r lau&ldquo; gibt Tipps.&nbsp;
Es ist Fr&uuml;hling, die Sonne scheint - und so besuchen wir heute Klaudia von Ruhrgebiet f&uuml;r lau in Oberhausen auf ihrer Terrasse im 6. Stock und genie&szlig;en das sch&ouml;ne Wetter sowie die wunderbare Aussicht. Zur Erinnerung: Klaudia ist die unerm&uuml;dliche Sammlerin von kostenlosen Veranstaltungs- und Freizeithinweisen im Pott, die sie fast t&auml;glich auf ihrer Seite ver&ouml;ffentlicht. Bereits im vergangenen Herbst hat sie ein paar Mal f&uuml;r pott2null Szenetipps per Video gegeben.
In der Neuauflage schickt Euch Klaudia am Montag, 12. Mai, auf das traditionelle Pfingst-Open-Air in Essen-Werden. Seit 1980 findet das Festival in einem&nbsp;ehemaligen Strandbad an der Ruhr statt. Ab&nbsp;14 Uhr treten dort so bekannte Bands wie The Lemonheads oder die Punk-Rock-Gruppe Ignite auf.
Wer mal wissen will, was mit seinem Abwasser passiert, kann das am 20. Mai bei einer Besichtigung der Kl&auml;ranlage in Bottrop erfahren. Die Anlage ist weit &uuml;ber das Ruhrgebiet hinaus bekannt - wegen ihrer &bdquo;blauen Eier&ldquo;. Das sind die vier rund 50 Meter hohen Fault&uuml;rme (Foto: flickr), die nachts blau beleuchtet werden.
Und f&uuml;r den Fall, dass es im Mai doch mal regnen sollte, legt Euch Klaudia die&nbsp;Ausstellung &quot;Gast-Arbeiten&quot;&nbsp;in der Kulturkneipe&nbsp;Buschbrand im Duisburger Studentenviertel Neudorf&nbsp;ans Herz: Die K&uuml;nstlerin&nbsp;L&uuml;tfiye G&uuml;zel, ein Gastarbeiterkind,&nbsp;stellt dort bis zum 31. Mai ihre Werke in Obstkisten aus.&nbsp;
Wer mehr &uuml;ber diese Tipps erfahren&nbsp;oder&nbsp;noch andere Empfehlungen f&uuml;r lau haben will, der klickt auf den roten Button &ndash; und los geht&rsquo;s. (Wir bitten die Tonqualit&auml;t zu entschuldigen, aber auf Klaudias Terrasse war es ziemlich windig &hellip;):&nbsp;&nbsp;
&nbsp;Link: sevenload.com
]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aquarius Wassermuseum]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a255.det.Aquarius-Wassermuseum_Reservoir-des-Wissens.htm</link>
			<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 06:57:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a255.det.Aquarius-Wassermuseum_Reservoir-des-Wissens.htm</guid>
			<description><![CDATA[Eintauchen in die Welt des Wassers: Ein ungew&ouml;hnliches Multimedia-Museum macht&rsquo;s m&ouml;glich.&nbsp;
Das Ruhrgebiet ist eine Wundert&uuml;te, die voller &Uuml;berraschungen steckt. Immer wieder entdecken wir auf unseren Fahrten Menschen oder Orte, die wir so nicht erwartet h&auml;tten. So geht es uns auch heute. Wir sind in M&uuml;lheim an der Ruhr und stoppen an einem Ankerpunkt der Route Industriekultur.
Obwohl uns der Name zun&auml;chst nicht unbedingt verlockend erscheint, halten&nbsp;wir aus Neugierde am &bdquo;Aquarius&ldquo;. Das klingt nach einer Mineralwassermarke oder einem Erlebnisbad. Bei n&auml;herer Erkundung stellt sich raus: Das Aquarius ist ein alter Wasserturm aus dem Jahr 1890. Bis 1982 war er in Betrieb. Inzwischen&nbsp;ist das der RWE-Tochter RWW geh&ouml;rende Bauwerk&nbsp;ein Museum. &bdquo;Architektur, Kunst und Medien verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk&ldquo;, hei&szlig;t es in der Werbebrosch&uuml;re. Und in der Tat versprechen die Macher nicht zu viel: Stahl, Glas, Backstein und Beton gehen eine interessante Ehe ein, und das Multimedia-Konzept ist schlichtweg begeisternd. F&uuml;r Gestresste bietet der 50 Meter hohe Turm entspannende&nbsp;Aussichten und Ecken zum Verweilen. Untermalt von Sph&auml;renkl&auml;ngen kann man die Gedanken schweifen lassen oder k&uuml;nstlichen Wasserf&auml;llen lauschen.
Wissenshungrige finden spannende Einblicke in die Welt des Wassers &ndash; und zwar auch abseits der &uuml;blichen &bdquo;Frischwasser, Brauchwasser, Abwasser&ldquo;-Thematik, die man von einer Ausstellungseinrichtung eines Wasserwerkes erwartet.
Am Eingang erh&auml;lt jeder Besucher eine Chipkarte f&uuml;r die Bedienung der Multimedia-Terminals und den freundlichen Hinweis des Museumsw&auml;rters, bei den angebotenen Medienstationen die Spiele mitzumachen. &bdquo;Da kann man Punkte sammeln und bekommt am Ende eine Urkunde ausgedruckt&ldquo;. Eine Idee, die besonders die kleinen Leute erfreut. Denn w&auml;hrend der Woche kommen vor allem Schulklassen.
&bdquo;Und am Wochenende&ldquo;, sagt der Mann am Empfang, &bdquo;m&uuml;ssen Sie fr&uuml;h da sein, am besten direkt um 10 Uhr, wir haben hier ruckzuck 280 Leute im Turm und dann machen die Exponate nur halb soviel Spa&szlig;, weil man &uuml;berall anstehen muss.&ldquo;

Direkt am Ruhrtalradweg gelegen, ist die Ausstellung auch bei Radlern ein beliebter Halt. Nebenan, im Schloss Styrum, gibt es in einem italienischen Restaurant leckeres Essen, im Sommer auch drau&szlig;en im Park. Wer es einfacher mag, nimmt auf der Bierbank am B&uuml;dchenwagen neben dem Museum Platz.
Doch wir wandeln erstmal durch den Turm und bleiben bei einem Globus mit Leuchtpunkten h&auml;ngen. Beim Druck auf die Kn&ouml;pfe wird eine Animation mit Google-Earth-Landkarten an die Wand geworfen, und wir lernen Wissenswertes &uuml;ber die gro&szlig;en Str&ouml;me unserer Welt. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Amazonas fr&uuml;her anders herum geflossen ist?
Toll finden wir auch die Exponate, die sich mit der Bedeutung des k&uuml;hlen Nass in der Kunst befassen: In einer Filmsequenz pr&auml;sentierte Bilder wie Lucas von Cranachs &bdquo;Jungbrunnen&ldquo; regen zum Nachdenken &uuml;ber die Bedeutung von Wasser in unserer Kultur an.
Hier eine kleine Impression&nbsp;- Bild- und Tonqualit&auml;t sind nicht berauschend (das bitten wir zu entschuldigen), aber f&uuml;r einen audio-visuellen Eindruck reicht es: 

Link: sevenload.com&nbsp;
Beim Verlassen des Museums haben wir viel gelernt und eine Urkunde in der Hand, die uns der W&auml;chter augenzwinkernd ausdruckt, obwohl wir die Quizfragen nicht beantwortet haben. &bdquo;Null Punkte&ldquo;, steht da. Trotzdem haben wir den Parcours erfolgreich absolviert. Was will man mehr?
Die einzige Entt&auml;uschung des Tages erwartet uns drau&szlig;en: Die entlang der Ruhr angelegte Themenroute wirkt verwahrlost. Die Hinweistafeln sind kaputt oder &uuml;bermalt. Das macht keinen besonders anheimelnden Eindruck. Dann f&auml;ngt es auch noch an zu regnen. Genug Wasser f&uuml;r heute!
Und ansonsten: Unbedingt hinfahren. Absolut empfehlenswert! (Alle Museumsstationen sind &uuml;brigens auch in englischer Sprache vertont).
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[In Hostel Veritas]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a251.det.In-Hostel-Veritas_Missionarinnen-des-Ruhrgebietes.htm</link>
			<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 12:02:11 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a251.det.In-Hostel-Veritas_Missionarinnen-des-Ruhrgebietes.htm</guid>
			<description><![CDATA[Wie zwei Hostel-Betreiberinnen aus Oberhausen erfolgreich den Pott verkaufen.&nbsp;
Heute sind wir in Oberhausens &bdquo;Neuer Mitte&ldquo; und besuchen eine echte Botschafterin des Ruhrgebietes. Das h&ouml;rt sich jetzt nach &auml;lterer Dame an, die sich bereits jahrzehntelang f&uuml;r die Region engagiert &hellip; So iss es aber nicht. Sondern wir treffen die dynamische End-Zwanzigerin Verena Breuckmann, die zusammen mit ihrer fast gleichaltrigen Gesch&auml;ftspartnerin Christina Antwerpen im Sommer 2002 die Backpacker-Unterkunft &bdquo;In Hostel Veritas&ldquo; gegr&uuml;ndet hat. Dort&nbsp;r&uuml;hrt sie&nbsp;bei ihren G&auml;sten kr&auml;ftig die Werbetrommel f&uuml;r ihre Heimatstadt Oberhausen und den Pott: &bdquo;Wir verkaufen hier nicht nur Betten, sondern das Ruhrgebiet&ldquo;, sagt Verena, die - ganz in der Hostel-Tradition - jeden Gast duzt..

F&uuml;r dieses Engagement erhielten&nbsp;die beiden Frauen am&nbsp;28. April 2008 den F&ouml;rderpreis des Vereins &bdquo;pro Ruhrgebiet&ldquo;. Seit 1981 vergibt die Initiative den Titel &bdquo;B&uuml;rger des Ruhrgebietes&ldquo; an lokale Promis: Dieses Jahr ging&nbsp;die Auszeichnung an Christian Stratmann, den Macher des Mondpalastes in Wanne-Eickel, sowie den WDR-Moderator und Sportreporter Manfred Breuckmann &ndash; und eben eine spezielle W&uuml;rdigung an die beiden &bdquo;Herbergsm&uuml;tter&ldquo; aus Oberhausen. &bdquo;Wir sind vom Volk vorgeschlagen worden und waren total &uuml;berrascht, als der Anruf kam&ldquo;, freut sich&nbsp;Verena.
Inzwischen sitzen wir in dem gem&uuml;tlichen Wintergarten des Hostels&nbsp;mit Blick auf Hof und Biergarten, und die gelernte Restaurantfachfrau erz&auml;hlt uns, wie vor sechs Jahren alles begann. Partnerin Christina ist&nbsp;krank und kann bei unserem Treffen leider nicht dabei sein.&nbsp;Die&nbsp;Freundinnen, die gemeinsam das Abitur gemacht haben, brachten die Hostel-Idee von einer&nbsp;Hamburg-Reise mit zur&uuml;ck nach Oberhausen: So eine Unterkunft f&uuml;r Rucksacktouristen gab es im Ruhrgebiet damals noch nicht - und &bdquo;selbst&auml;ndig machen wollten wir uns sowieso gerne&ldquo;. Ihr Traumobjekt fanden sie in dem ehemaligen Verwaltungsgeb&auml;ude der Zeche Oberhausen, das ganz in der N&auml;he des Gasometers und des CentrO liegt.
Die beiden damals 23 und 24 Jahre alten Gr&uuml;nderinnen und ihre Familien packten bei den Bau-, Mal- und Putzarbeiten des ehemaligen Asylbewerberheims kr&auml;ftig selbst mit an und schufen ein farbenfrohes und geschmackvolles Hostel f&uuml;r Low-Budget-Touristen. &bdquo;Wir haben es so gemacht, wie wir es gerne h&auml;tten, wenn wir irgendwo hingehen.&ldquo;
Das Backsteingeb&auml;ude mit neun Zimmern bietet insgesamt 42 G&auml;sten Unterkunft. Die Zimmer hei&szlig;en Fernweh, Stille Nacht oder Bettgefl&uuml;ster und sind alle individuell gestrichen - mal im Fu&szlig;balldekor, mal mit Strichm&auml;nnchen von Keith-Haring, mal im Ruhrpottstil mit F&ouml;rderturm. &Uuml;berhaupt: Die Hommage an das Ruhrgebiet findet sich &uuml;berall. An eine Wand wurde ein Gedicht &uuml;ber Oberhausen (&bdquo;Die Wurst auffem Grill am Rhein-Herne-Kanal&nbsp;...&quot;) gepinselt, an einer T&uuml;r klebt ein Poster&nbsp;der Siedlung Eisenheim und&nbsp;im Aufenthaltsraum prangt eine riesige Ruhrgebietslandkarte.

Denn das Duo Antwerpen-Breuckmann (&bdquo;Wir sind Kinder des Ruhrgebiets.&ldquo;) verfolgt mit seinem Hostel noch einen weiteren Zweck: &bdquo;Wir missionieren die Leute f&uuml;r die Region.&ldquo; Schon beim Fr&uuml;hst&uuml;ck erz&auml;hlen die Beiden mit viel Witz und im Ruhrgebietsdialekt, was man hier alles unternehmen kann, geben Tipps und Infos - und fahren ihre G&auml;ste auch schon mal pers&ouml;nlich zu einem Ziel. &bdquo;Wir wollen, dass die Leute hier mit einem guten Gef&uuml;hl weggehen&ldquo;, sagt Verena &ndash; und sorgt damit im Kleinen, dass das Bild des Ruhrgebiets sich in den K&ouml;pfen der Besucher&nbsp;&auml;ndert.
Die G&auml;ste sch&auml;tzen den guten Service und die herzliche Art der Hostel-Betreiberin &ndash; und kommen gerne wieder. Die Auslastung des Hostels liegt, vor allem in den Sommermonaten, bei bis zu 70 Prozent. Zus&auml;tzliches Gesch&auml;ft machen die Beiden mit den 100 bis 120 Veranstaltungen pro Jahr und dem Biergarten, der ab&nbsp;1. Mai ge&ouml;ffnet&nbsp;und ein beliebter&nbsp;Treffpunkt der Oberhausener ist.&nbsp;Inzwischen hat der kleine Betrieb neun Teilzeit-Mitarbeiter und einen Auszubildenden, doch nach wie vor putzen die Beiden die Waschr&auml;ume selber,&nbsp;bereiten das Fr&uuml;hst&uuml;ck zu und nehmen die G&auml;ste in Empfang.
Gro&szlig;e Hoffnungen setzen die jungen Unternehmerinnen in die Kulturhauptstadt 2010. &bdquo;Das ist eine gro&szlig;e Chance f&uuml;r das Ruhrgebiet&ldquo;, gibt sich Pott-Patriotin Verena &uuml;berzeugt. Doch ihre Erfahrung ist, dass beispielsweise die Oberhausener noch viel zu wenig &uuml;ber die Kulturhauptstadt wissen: &bdquo; Die Veranstalter&nbsp;vergessen, dass man auch&nbsp;um die Leute vor Ort werben muss.&ldquo;&nbsp;
Da ist was dran.&nbsp;Deshalb sollte&nbsp;sich das Ruhr2010-Management&nbsp;nicht nur um prominente Botschafter wie Richard von Weiz&auml;cker und&nbsp;Rita S&uuml;ssmuth, sondern auch&nbsp;um lokale Botschafter bem&uuml;hen - solche etwa&nbsp;wie&nbsp;die beiden Macherinnen vom &quot;In Hostel Veritas&quot;.&nbsp; 
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[A40/Projekte Kulturhauptstadt]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a249.det.A40-Projekte-Kulturhauptstadt_Picknick-auf-der-Autobahn.htm</link>
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 17:43:51 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a249.det.A40-Projekte-Kulturhauptstadt_Picknick-auf-der-Autobahn.htm</guid>
			<description><![CDATA[Die H&auml;uptlinge von Ruhr2010 schweben &uuml;ber den Dingen, w&auml;hrend die Macher vor Ort ungeduldig auf Handfestes warten. &nbsp;
Der Wandel ist eine Schnecke. Wir stellen es immer wieder fest. Diesmal am Beispiel von &bdquo;Ruhr 2010&ldquo;. Irgendwie fielen uns dieser Tage die Bewerbungsunterlagen in die Hand, mit denen sich Essen um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010 beworben hat. Unter dem Motto &bdquo;Wandel durch Kultur &ndash; Kultur durch Wandel&ldquo; gl&auml;nzen deutsch und englisch aufgelegte Brosch&uuml;ren mit opulenten Hochglanzfotos um die Wette, die beigelegte CD enth&auml;lt einen aufw&auml;ndig gemachten Imagefilm, der inzwischen auch im Internet kursiert &ndash; hier der Link zu Youtube.
Getreu dem Motto von Ruhr2010-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Oliver Scheytt (&bdquo;Wir m&uuml;ssen gro&szlig; denken&ldquo;) werden in den Katalogen Leit-, Infrastruktur- und Jahrhundertprojekte (!) aus der Taufe gehoben. Gro&szlig;e Ambitionen &ndash; und wir fragen uns: Was ist bisher daraus geworden. Immerhin stammen die Folianten aus dem Jahr 2005.

W&auml;hrend 2010 mit Riesenschritten n&auml;her kommt, macht sich an der Basis nerv&ouml;se N&ouml;rgelstimmung breit. Denn noch ist in Sachen Planung und Umsetzung nicht wirklich Konkretes am Horizont erkennbar. Nicht wenige, die sich Hoffnungen gemacht hatten, mit einem Projektvorschlag Gestaltungshoheit zu erlangen, werden offenbar abserviert (siehe dieser Beitrag bei den Ruhrbaronen).
&Auml;rger auch an der Vermarktungsfront: Beim Trendkongress NRW vergangene Woche (Schwerpunktthema Tourismus) war man offiziell &bdquo;dem Neuen auf der Spur&ldquo;. Doch im Anschluss an die Konferenz erz&auml;hlte Ruhrgebietstourismus-Fachfrau Monika Dombrowsky in einem&nbsp;Gespr&auml;ch mit der Lokalzeit Ruhr, wie wenig handfest die Themen diskutiert worden seien. Stattdessen viel Theorie zur Entwicklung des Tourismus in NRW und anderswo. &bdquo;Dabei warten die Veranstalter dringend auf konkrete Programmpunkte, die sie mit ihren Touren ansteuern k&ouml;nnen.&ldquo; Mit ihrer Einsch&auml;tzung steht sie nicht allein.
Mit der Vermarktung muss baldm&ouml;glichst begonnen werden, f&uuml;r eine Reise ins Ruhrgebiet muss bei ausw&auml;rtigen G&auml;sten nach wie vor eine Menge &Uuml;berzeugungsarbeit geleistet werden. Das kostet Geld und Zeit. Leider ist Bochum nicht Bayreuth &ndash; auch wenn Ruhri-Optimisten die Jahrhunderthalle gern zum Ruhrgebietsh&uuml;gel stilisieren w&uuml;rden.
Nach einem Interview mit&nbsp;Scheytt &uuml;ber das geplante Programm (das offiziell im Herbst vorgestellt werden soll) rollte eine Entr&uuml;stungswelle durch die Kommentarfunktion von &bdquo;Der Westen&ldquo;: 
&bdquo;F&auml;llt eigentlich niemandem auf (inklusive den Journalisten), dass uns seit Monaten nur immer das A40-Projekt verkauft wird? Dass mehr nicht verraten wird, klingt eher danach, dass man nicht mehr zu berichten hat&ldquo;, schreibt unter anderem&nbsp;ein Anonymus.

Dabei hatte der Essener&nbsp;Kulturdezernent Scheytt nur noch einmal die sch&ouml;ne Vision von der Ausgestaltung einer &bdquo;langen Tafel&ldquo; mit 60 000 Tischen auf&nbsp;der A40, die f&uuml;r&nbsp;den 18. Juli 2010 geplant ist,&nbsp;entworfen: &bdquo;Wenn das mit der A40 gelingt, wird es eine Sensation. &hellip; Kegelclubs haben schon Tische bestellt&hellip;. K&ouml;ln hat 1000 Tische reserviert&hellip; Das wird ein Feiertag, ein gro&szlig;es Gemeinschaftserlebnis. Und Fritz Pleitgen will mit einem Zeppelin da lang fahren und alles filmen.&ldquo;
Ihr findet, das klingt nach Verarschung? Wir finden, das ist Realsatire pur und darum m&ouml;chten wir allen Ungeduldigen zurufen: Wartet es einfach ab und verderbt Euch nicht in deutscher Gr&uuml;ndlichkeit die Vorfreude auf ein rauschendes Fest! Es wird schon schief gehen &ndash; und schwacher Trost: Die T&uuml;rken sind auch noch nicht weiter &ndash; siehe www.istanbul2010.org&nbsp;
Wir haben schon einmal an der A40 Platz genommen und Probe gesessen - und wer wissen will, was wir da gesehen und erlebt haben, der klickt auf den roten Button und los geht&rsquo;s:
&nbsp;

Link: sevenload.com
Nachtrag am 29. April 2008: 
A40 und kein Ende.... Jetzt &auml;u&szlig;ert sich im Gespr&auml;ch mit dem WAZ-Internet-Portal&nbsp;DerWesten auch Karl-Heinz Petzinka, einer der vier (!) k&uuml;nstlerischen Direktoren der Ruhr2010 GmbH: Er m&ouml;chte die A40 auch &uuml;ber den Tag der langen Tafel im Juli 2010 hinaus zu einer Eventmeile machen.&nbsp;Die Autobahn soll zu einem &quot;Prachtboulevard des Reviers&quot; werden. Wieso eigentlich ausgerechnet die A40???? Es gibt doch im Ruhrgebiet echt sch&ouml;nere Ecken!
Und nachdem wegen der Erweiterung auf sechs Spuren ja zur Zeit erstmal alles abgeholzt wird, sind wir gespannt, wie das boulevardeske Ambiente hergezaubert werden soll. Kleiner Tipp von unserer Seite: Uns hat mal jemand von einer Aktion f&uuml;r eine k&uuml;nstliche Allee&nbsp;in China erz&auml;hlt, da wurden einfach kahle Baumst&auml;mme ohne Wurzel in den Boden gerammt und 1000 kleine Chinesen haben Abermillionen gr&uuml;ner Plastikbl&auml;tter an das k&uuml;nstliche Astgerippe gekn&uuml;pft. Das w&auml;r doch mal ne echte AB-Ma&szlig;nahme! Ansonsten haben die Ruhrbarone gesagt, was dazu zu sagen ist: &quot;2010 macht gaga&quot;.
Und wir warten weiter gespannt auf weitere Leuchtturm-Projekte!
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dianas Post-it Galerie]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a247.det.Dianas-Post-it-Galerie_Kunst-die-haften-bleibt.htm</link>
			<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 16:07:34 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a247.det.Dianas-Post-it-Galerie_Kunst-die-haften-bleibt.htm</guid>
			<description><![CDATA[Wie eine Dortmunder K&uuml;nstlerin auf Zetteln ihre Kreativit&auml;t auslebt.&nbsp;
Wenn unsere hochverehrte Pott2null-Illustratorin Diana K&ouml;hne ihre Werke ausstellt, dann d&uuml;rfen wir nat&uuml;rlich mit der Kamera nicht fehlen. Seit ein paar Tagen h&auml;ngt Dianas Post-it Kunst in dem Dortmunder Designer-Shop Plankton &ndash; der einen winzigen Galerieraum hat. Ziemlich kellerm&auml;&szlig;ig, ein bisschen abgerockt und vor allem: echt originell. Ein wirklich idealer Platz f&uuml;r die Kleinkunst von K&ouml;hne, die Gro&szlig;es auf wenig Raum vollbringt.&nbsp;
Die Ideen f&uuml;r ihre Portraits von Langweilern, Allerwelts-Spie&szlig;ern und skurrilen Typen entstehen an ihrem Arbeitsplatz bei einem Verlagshaus oder bei der S-Bahn-Fahrt, die meisten aber &bdquo;existieren in meinem Kopf&ldquo;, sagt Diana.
Das Zeichnen der Figuren sei f&uuml;r sie eine Art Meditation. &bdquo;Je wuseliger die Haare, desto aufgew&uuml;hlter war ich vorher&ldquo;, lacht sie, &bdquo;danach bin ich wieder ganz ruhig&quot;.
Wieso in jeder Post-it-Person auch ein klein wenig Diana K&ouml;hne steckt, erfahrt ihr hier &ndash; einfach auf den roten Button klicken und los geht&rsquo;s:
&nbsp;Link: sevenload.com&nbsp;

&nbsp;
Besser ist es nat&uuml;rlich, die Kunst vor Ort anzugucken &ndash; und am besten geeignet ist daf&uuml;r der Samstag, 12. April. Denn da feiert Plankton ein Fr&uuml;hjahrsfest und die &bdquo;Midisage&ldquo; von Dianas Ausstellung. Bei der Gelegenheit lassen sich dann auch gleich ein paar witzige Klamotten shoppen. Einen kleinen Vorab-Eindruck findet ihr hier:
&nbsp;

Link: sevenload.com
&nbsp;
Und wenn wir gerade dabei sind die neuesten Projekte unserer Partner vorzustellen:&nbsp;Klaudia&nbsp;und Oliver&nbsp;von kado media haben ein neues Baby: 
ein-letzter-brief.de.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Best of]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a245.det.Best-of_Wie-es-uns-gefaellt.htm</link>
			<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 14:45:50 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a245.det.Best-of_Wie-es-uns-gefaellt.htm</guid>
			<description><![CDATA[Unsere pers&ouml;nliche Top Ten der bisherigen Pott2null-Reportagen.
Neulich, an einem Regentag, kurz nachdem wir Beitrag Nummer 55 online gestellt hatten, sa&szlig;en wir in der D&uuml;sseldorfer Potteusen-Zentrale und haben dar&uuml;ber nachgedacht, was uns bisher gut und was uns weniger gut gelungen ist. Und vor allem, welche Pers&ouml;nlichkeiten uns bei unserer Reise durch das Ruhrgebiet besonders imponiert haben.&nbsp;
Hier unsere v&ouml;llig subjektive Hitliste:
Da muss zuallererst (Damen haben den Vortritt) Elli Altegoer erw&auml;hnt werden. Die agile Unternehmerin betreibt in Bochum einen Tante-Emma-Laden. Dabei handelt es sich nicht um ein Null-8-fuffzehn Lebensmittelgesch&auml;ft, sondern um eine Art klatsch- und kulturgetriebenen Nachbarschaftstreff.
Elli ist die gute Seele des Ganzen und ein echtes Original &ndash; wie sie leider immer seltener anzutreffen sind. Eigentlich m&uuml;sste man Sie und ihr L&auml;dchen unter Denkmalschutz stellen. Hier der Link zum Beitrag. F&uuml;r die schlechte &Uuml;bertragungsqualit&auml;t des Videos m&uuml;ssen wir uns entschuldigen, die haben wir in dem Fall Youtube zu verdanken. Das Filmchen ist aber trotzdem sehenswert! Also schaut mal rein, falls Ihr es nicht schon getan habt.
Und dann noch ein interessanter Link zur FAZ Sonntagszeitung. Aus der Rubrik &bdquo;Erkl&auml;r mir die Welt&ldquo; eine Geschichte dar&uuml;ber, warum Tante Emma nicht totzukriegen ist. Elli liegt also voll im Trend!
Als n&auml;chstes zu einem Herrn, der uns auf seine Weise schwer beeindruckt hat: Thomas Wiese von Alu Unna. Als alle Manager in seinem Umfeld kein Konzept mehr hatten, kalte F&uuml;&szlig;e bekamen und die Banken die Kreditlinien k&uuml;rzten, nahm der Betriebsratsvorsitzende des Aluminiumwerks in Unna in der schweren Krise selbst das Steuer in die Hand. Ein wohl ziemlich einmaliger Positionswechsel in der Geschichte des Ruhr-Kapitalismus. Der Beitrag und das Video zeigen, dass er sich durch die hinzugewonnene Macht nicht hat verbiegen lassen. Ein Mensch, der seine St&auml;rken nutzt und seine Grenzen kennt. Wir finden das absolut vorbildlich!
Wie tatkr&auml;ftig Wiese ist, hat er&nbsp;Anfang des Jahres erneut bewiesen: Alu Unna&nbsp;&uuml;bernahm&nbsp;zum 1. Januar die englische&nbsp;Firma BA Tubes Limited&nbsp;mit einem Umsatz von 20 Millionen Euro -&nbsp;und hat nun ein Standbein in England.
Auf den vorderen Pl&auml;tzen unseres pers&ouml;nlichen Pott2null-Rankings findet sich auch Frank Goosen. Der Nachmittag mit dem Kabarettisten und Autoren war&nbsp;vergn&uuml;glich. Auch wenn wir ehrlich gesagt finden, dass seine B&uuml;cher schon mal besser und seine Witze frischer waren. Aber der Treffpunkt, ein Fu&szlig;ball-Fan-Gesch&auml;ft namens &bdquo;Geist von Malente&ldquo;, war ein Volltreffer. Das&nbsp;Video ist auch dank dieser Location eines unserer nettesten. Also einfach mal reinschauen!
Goosen will &uuml;brigens noch in diesem Jahr im Bochumer Bermuda-Dreieck eine Kleinkunstb&uuml;hne er&ouml;ffnen. Interessant wird dabei zu beobachten sein, inwiefern er selbst ins unternehmerische Risiko geht und/oder wie stark er von den F&ouml;rdermitteln der Kulturhauptstadt 2010 profitiert. Und aufs Programm sind wir nat&uuml;rlich auch schon sehr gespannt!
Apropos Unterhaltung: Eine am&uuml;sante Show liefert auch ein Mann, der eigentlich Chinesisch unterrichtet. Eigentlich wenig &uuml;berraschend, denn die besten Lehrer sind immer auch gute Entertainer. Manfred Fr&uuml;hauf vom Bochumer Sinicum ist so einer. Die Zeit mit dem promovierten Sinologen ist wie im Flug vergangen, so sehr hat er uns mit seinen Erlebnissen und Geschichten aus China in seinen Bann geschlagen. Sein Spracheninstitut liefert einen n&uuml;tzlichen Beitrag zur Globalisierung und unser kleiner Video-Chinesisch-Kurs motiviert, sich endlich aufzuraffen und den Plan in die Tat umzusetzen, eine neue Sprache zu lernen.
Besonders hoch her ging die Debatte zu&nbsp;unseren&nbsp;Beitr&auml;ge &uuml;ber Essen-Katernberg. Auf Anregung einer&nbsp;Leserin&nbsp;haben wir&nbsp;den sozialen&nbsp;Brennpunkt in der N&auml;he der Zeche Zollverein&nbsp;besucht - und&nbsp;fanden die Situation&nbsp;nicht so dramatisch wie&nbsp;h&auml;ufig beschrieben.&nbsp;Daraufhin wurden unsere Impressionen&nbsp;engagiert, ja auch&nbsp;hitzig diskutiert.&nbsp;Wir machten uns erneut auf und&nbsp;liessen&nbsp;mit Rainer Gertzen, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Katernberg, einen Kenner vor Ort zu Wort kommen - was die Diskussion zus&auml;tzlich befeuerte.&nbsp;An&nbsp;dem&nbsp;Beispiel&nbsp;zeigt sich, was wir am Medium Internet so sehr sch&auml;tzen: dass man direkt&nbsp;widersprechen,&nbsp;diskutieren, sich &auml;rgern - und&nbsp;nat&uuml;rlich auch freuen kann.&nbsp;&nbsp;
Weil Kohle untrennbar mit dem Auf- und Abstieg des Ruhrgebiets verbunden ist, wollten wir auf unserer Tour mal erkunden, was aus ihr&nbsp;geworden ist. Wo kann man das besser als bei einem Kohlenh&auml;ndler - und so trafen wir Hugo Wietfeld vom Kohlen- und Frachtenkontor KFK in&nbsp;Duisburg.&nbsp;Der Unternehmer &uuml;berlebt mit immer neuen Ideen - wie etwa dem Verkauf von Holzpellets - in einem schrumpfenden Markt. Derzeit ist er&nbsp;mit den Gesch&auml;ften&nbsp;zufrieden: Die&nbsp;Wintersaison&nbsp;lief ganz ordentlich, so Wietfeld,&nbsp;denn &quot;die Leute suchen nach&nbsp;Alternativen&nbsp;zu den immer teurer werdenen Brennstoffen&nbsp;&Ouml;l und Gas.&quot;&nbsp; Inzwischen kommen&nbsp;sogar Kunden&nbsp;aus Holland zu ihm. Wietfeld ist f&uuml;r uns ein gutes Beispiel f&uuml;r&nbsp;einen&nbsp;Unternehmer, der&nbsp;sich nicht unterkriegen l&auml;sst.&nbsp;
Das Ruhrgebiet als Kunst- und Museumsstandort? F&uuml;r manche Leute aus anderen Teilen Deutschlands ist es immer noch eine &Uuml;berraschung, wenn man von der K&uuml;ppersm&uuml;hle, dem Lembruck- oder dem Folkwang Museum erz&auml;hlt. Oder vom Quadrat. Einer versteckten Perle der modernen Kunst, gelegen in einem idyllischen Park in Bottrop. Zu verdanken hat die Stadt das Geb&auml;ude in Bauhaus-Architektur der Tatsache, dass der K&uuml;nstler Josef Albers ein ber&uuml;hmter Sohn der Stadt ist. Und wie viele spannende Geschichten in Quadraten stecken k&ouml;nnen, das haben wir erst entdeckt, als wir da waren &ndash; inklusive einer virtuellen Kunstf&uuml;hrung durch das ungew&ouml;hnliche Museum.
Wir sind uns ja nicht immer einig mit unseren Lesern, was die Popularit&auml;t unserer Beitr&auml;ge betrifft. Die Nutzer lieben in unserem Angebot vor allem Texte und Videos &uuml;ber Freizeit, Fu&szlig;ball, Stadtviertel (wie eben Katernberg). Reportagen &uuml;ber Menschen aus der Wirtschaft werden weniger oft angeklickt. Was wir sehr schade finden. Eine Geschichte macht die Ausnahme. Es ist unser Ausflug auf den &bdquo;Ruhr 2030&ldquo;-Kongress. Vor allem das Video war ein Publikumsrenner. Dass vorwiegend&nbsp;grauhaarige M&auml;nner wie Evonik-Chef Werner M&uuml;ller &uuml;ber die Zukunft des Ruhrgebietes bestimmen wollen &ndash; und die Art, wie sie es tun, bringt eine Menge Leute auf die Palme. Wer sich nochmal aufregen will &ndash; oder kaputtlachen (ganz nach Temperament), guckt hier.
Ein weiterer Beitrag, der uns besonders am Herzen liegt, ist der &uuml;ber die Zeche Nachtigall in Witten. Erstens wollten wir schon immer mal in ein altes Bergwerk einfahren und zweitens wollten wir schon immer mal eine Art Mini-H&ouml;rspiel machen. Drittens war der Ausflug die Idee eines Lesers: B&ouml;rje Nolte, der F&uuml;hrungen auch f&uuml;r kleine Leute leitet, lud uns ein, eine Fuhre Kinder und Kohle unter Tage zu begleiten. Was dabei herausgekommen ist, findet Ihr hier.
Last but not least muss ein Ruhrgebiets-Urgestein unbedingt mit auf die Liste: der Filmemacher und Medienprofessor Adolf Winkelmann (Copyright Foto: WDR). Als wir ihn Ende September&nbsp;zu Hause in Dortmund besucht haben, fanden wir &ndash; man kann es nicht anders sagen &ndash; einen Frustrierten vor. Im Ruhrgebiet, so Winkelmann sinngem&auml;&szlig;, brennt nix mehr. Die Feuer erloschen. Im Sessel sitzend erkl&auml;rte er uns, die Aktivit&auml;ten rund um die &bdquo;Kulturhauptstadt 2010&ldquo; seien eine Beerdigungsveranstaltung.
Ein halbes Jahr sp&auml;ter: kompletter Sinneswandel. Winkelmann, &Auml;rmel aufkrempelnd, packt es nochmal an. Er ist ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r, wie Erfolg die Menschen ver&auml;ndert: Kurz nach unserer Visite wurde die bis dahin vom Pharmakonzern Gr&uuml;nenthal erwirkte Sendesperre seines Films &uuml;ber das Medikament Contergan gerichtlich aufgehoben. Der Fernseh-Zweiteiler gewann Preise und hatte enorme Presse. Und die Kulturhauptstadt-Clique berief Winkelmann zum Chef des &ndash; erstmal &ndash; mit f&uuml;nf Millionen Euro ausgestatteten Institutes f&uuml;r Bewegtbild-Medien, das ins Medienzentrum &bdquo;Dortmunder U&ldquo; einziehen soll. Winkelmann wird das Totengl&ouml;ckchen f&uuml;r das Ruhrgebiet so schnell wohl nicht mehr l&auml;uten. Im Gegenteil: Er&nbsp;produziert&nbsp; mit seinen Studenten im Zweifelsfall wohl eher Imagefilme f&uuml;r die Region. Lassen wir uns &uuml;berraschen!&nbsp;
Und was gef&auml;llt Euch am besten? Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn Ihr uns&nbsp;Eure pers&ouml;nlichen&nbsp;pott2null-Favoriten&nbsp;mitteilen w&uuml;rdet.&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dortmunder Nordstadt]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a241.det.Dortmunder-Nordstadt_Vom-Adlon-ins-Armenhaus.htm</link>
			<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 18:26:06 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a241.det.Dortmunder-Nordstadt_Vom-Adlon-ins-Armenhaus.htm</guid>
			<description><![CDATA[Dortmunds Problemquartier Nordstadt&nbsp; &ndash; oder:&nbsp;vom Versuch ein sozial schwaches Viertel umzudrehen.&nbsp;
&bdquo;Das Image der Nordstadt ist hartn&auml;ckig schlecht&ldquo;, stellt Sebastian Horbach n&uuml;chtern fest. Immer noch gilt besonders der Nordmarkt im Herzen des Dortmunder Stadtviertels als Treffpunkt f&uuml;r Alkohol- und Drogenabh&auml;ngige.
Als wir uns im Viertel an einem regnerischen Vormittag n&auml;her umsehen, ist die am Park gelegene und auf Spirituosen aller Art spezialisierte Bude tats&auml;chlich das meistfrequentierte Gesch&auml;ft. Au&szlig;erdem f&auml;llt auf, dass der Ausl&auml;nderanteil hoch ist. Mitb&uuml;rger t&uuml;rkischer Abstammung bev&ouml;lkern das Marktgeschehen. Ein fr&ouml;hliches Durcheinander aus unschlagbar billigem Obst und Gem&uuml;se, Glitzerstoffen und farbenfrohen Dessous. Offenbar lieben es die vordergr&uuml;ndig schwer verh&uuml;llten Frauen untendrunter eher bunter.
Ausgerechnet hier &ndash; wo das Revier anatolischer kaum sein k&ouml;nnte &ndash; entsteht ein St&uuml;ck moderner Architektur: Ein Eltern-Kind-Caf&eacute; mit Blumenbeet und Biergarten. Ein bisschen &ouml;ko, ein bisschen schick. Auf jeden Fall hip: Denn hier sollen auch Baby-, Kinder- und Designm&auml;rkte f&uuml;r die Kreativwirtschaft stattfinden.
Ein k&uuml;hnes Unterfangen, wie wir finden. Horbach findet das nicht. Er wird P&auml;chter des Caf&eacute; Killefitt, das im Mai fertig gebaut sein soll. Der geb&uuml;rtige Emsl&auml;nder hat f&uuml;r sein junges Alter einen durchaus bewegten Lebenslauf. Noch vor ein paar Jahren h&auml;tte wohl am wenigsten er selbst damit gerechnet, dass ihn sein Lebensweg mitten in den sozialen Brennpunkt einer Ruhrgebiets-Gro&szlig;stadt f&uuml;hren w&uuml;rde. Doch im M&auml;rz 2007, als er an der Dortmunder Hotelfachschule seinen Hotelbetriebswirt gemacht hatte, entschloss er sich, bei einem Gr&uuml;nderwettbewerb ein Konzept f&uuml;r das geplante Stadtteilcaf&eacute; einzureichen &ndash; und gewann.
(Fotos oben: Eindr&uuml;cke von Markt und Park,&nbsp;Bauplatz vorher, Rohbau und Entwurf des Architekturb&uuml;ros Wiemann).
Zuvor hatte seine Karriere in eine ganz andere Richtung gezeigt. 1997 bekam&nbsp;Horbach eine der hei&szlig; begehrten Lehrstellen als Hotelfachwirt im Berliner Luxushotel Adlon. Ein Foto von ihm &ndash; in Pagenuniform hektisch den roten Teppich kehrend&nbsp;als Vorbereitung f&uuml;r die Ankunft eines Staatsgastes - machte damals in der Lokalpresse der Hauptstadt die Runde. Eine Aufzugl&auml;nge lang mit George W. Bush nebst Bodyguards zu verbringen, war damals der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt der gerade begonnenen Steilfahrt nach oben, wie er lachend erz&auml;hlt.
Nach der Ausbildung war das ebenfalls noble Amsterdamer Hotel Okura die n&auml;chste Station. Und so h&auml;tte es nach Abschluss des Studiums weiter gehen k&ouml;nnen &ndash; Paris, Rom, Tokio?! Nach der Ausbildung&nbsp;in den ersten H&auml;usern Europas stand&nbsp;ihm die Welt offen.
Wenn, ja wenn Horbach nicht einstweilen Vater geworden w&auml;re und entdeckt h&auml;tte, dass es im Leben Wichtigeres gibt, als der internationalen Prominenz die T&uuml;r aufzuhalten. Oder eben der Manager zu sein, der daf&uuml;r sorgt, dass es den hohen G&auml;sten an nichts fehlt.
Und insofern ist seine Rolle als Gastwirt im Armenhaus der Stadt nur folgerichtig. Und Horbach damit vielleicht ein gutes Beispiel f&uuml;r eine neue Generation Gestalter, die versucht das Beste aus den Umst&auml;nden zu machen &ndash; anstatt das meiste f&uuml;r sich rauszuholen.
Als Chef des Killefitt wird er nicht nur f&uuml;r biologisch korrekte K&uuml;che sorgen, sondern auch f&uuml;r die Belebung des&nbsp;kleinen Parks mit besonderen Flohm&auml;rkten:
Die &bdquo;Nordm&auml;rkte&ldquo; f&uuml;r Kinderkram, Tr&ouml;del und Design sollen dem Platz ein besonderes Flair verleihen. Und nat&uuml;rlich wird er mit seinen Aktivit&auml;ten auch ein wenig &bdquo;soziale Kontrolle&ldquo; &uuml;ber sein kleines Revier aus&uuml;ben. Und dadurch mit daf&uuml;r Sorge tragen, dass sich die Stimmung im eigentlich sch&ouml;nen Jugendstil-Viertel weiter verbessert.
Und einen kompletten Kaltstart muss er ja auch nicht hinlegen: Die Stadt Dortmund und das Land NRW haben schon etliche Ma&szlig;nahmen ergriffen, den Ruf der Nordstadt&nbsp;&bdquo;aufzuwerten&ldquo; und eine bessere Bev&ouml;lkerungsmischung hinzukriegen. Unter Dortmunder Kreativstudenten gilt die Gegend&nbsp;schon l&auml;nger als Geheimtipp f&uuml;rs Ausgehen, Ausstellungen und Off-Kultur.
Ein praktischer &bdquo;Kulturmeile&ldquo;-Stadtteilf&uuml;hrer mit Landkarte, in dem Galerien, Bars und Museen verzeichnet sind, erinnert verd&auml;chtig an das Berliner Pendant, das den Prenzlauer Berg verortet. Ein kleines Highlight sind die &quot;Borsigplatz-Verf&uuml;hrungen&ldquo;: Rundg&auml;nge,&nbsp;auf denen man auf den Spuren des BVB wandelt oder die F&auml;hrte der Kunstszene im Dortmunder Hafen aufnimmt. Wir werden auf jeden Fall im Fr&uuml;hjahr einen machen. L&auml;sst sich prima kombinieren mit einer Tasse Kaffee im Killefitt auf dem Nordmarkt. Doch bis zur Fertigstellung im Mai hei&szlig;t es erstmal: Abwarten, Tee trinken und Daumen dr&uuml;cken, dass es sich f&uuml;r Horbach gelohnt hat, der gro&szlig;en, weiten Welt den R&uuml;cken zu kehren. 
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fremdsprachen]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a239.det.Fremdsprachen_Chinesisch-lernen-in-drei-Wochen.htm</link>
			<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 14:12:09 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a239.det.Fremdsprachen_Chinesisch-lernen-in-drei-Wochen.htm</guid>
			<description><![CDATA[Wie&nbsp;das Landesspracheninstitut in Bochum von der Globalisierung profitiert.&nbsp;
&quot;Was bleibt, wenn Nokia weg ist und Opel irgendwann die Werkstore zumacht?&ldquo;, sinniert Manfred Fr&uuml;hauf vom Bochumer Spracheninstitut LSI. &bdquo;Was dann noch bleibt&ldquo;, meint der promovierte Sinologe &bdquo;ist die Bildung als Perspektive&ldquo;.
Das Landesspracheninstitut in der Ruhr-Universit&auml;t Bochum &ndash; kurz: LSI &ndash; ist ein echter Trendsetter in Sachen Wissensvermittlung.
Die Idee f&uuml;r eine Sprachschule unter Landestr&auml;gerschaft &ndash; also sozusagen staatlich beg&uuml;nstigte Weiterbildung zum Wohle der Wirtschaftsf&ouml;rderung &ndash; stammt noch aus der Zeit des NRW-Wirtschaftsministers Reimut Jochimsen Anfang&nbsp;der 80er Jahre. 
Seine Haltung war zukunftsweisend, wie sich 20 Jahre sp&auml;ter zeigt. Denn wie hei&szlig;t es doch so sch&ouml;n: &bdquo;Sprachen sind das Tor zur Welt&ldquo; - und dank der fortschreitenden Globalisierung wichtiger denn je.

In den Sprachen Arabisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch und Chinesisch tr&auml;gt das LSI zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung bei. Die Kurse sind allesamt subventioniert und kosten zwischen 200 und 1600 Euro je nach L&auml;nge und F&ouml;rderstufe. Studenten und Arbeitslose zahlen stark reduzierte Preise.
Vermittelt wird nicht nur die Sprache; die Kurse geben interessante Einblicke in Kultur, Historie und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes und sind deshalb auch bei Managern sehr beliebt.
&bdquo;Der Chef von Siemens China hat hier genauso Vokabeln gepaukt wie der Student vor dem Auslandspraktikum&ldquo;, erkl&auml;rt Fr&uuml;hauf, der das Sinicum leitet &ndash; das ist der chinesische Zweig des LSI. Die Sprache aus dem Reich der Mitte ist seit einigen Jahren auf der Hitliste der Sch&uuml;ler ganz oben und gilt als&nbsp;schwierig zu lernen.
Doch Fr&uuml;hauf arbeitet mit Witz und Schwung daran, den Kursteilnehmern die Hemmschwelle zu nehmen &ndash; &bdquo;die Chinesen sind im Durchschnitt auch nicht schlauer als wir&nbsp;und sprechen die Sprache ja auch&ldquo;, sagt er augenzwinkernd und macht mit Pott2null-Redakteurin Annette Rue&szlig; einen&nbsp;Sprachlerntest in vier Lektionen.
Und der macht Lust auf mehr &ndash; wer das Ergebnis sehen m&ouml;chte, klickt einfach auf den roten Button&nbsp;und los geht&rsquo;s:&nbsp;


Link: sevenload.com
&bdquo;Zu euphorisch sollte man allerdings nicht sein&ldquo;, sagt Karin Mlaker, die im Sinicum einen dreiw&ouml;chigen Intensivkurs absolviert hat, bevor sie nach China ging (hier &uuml;brigens ihr sehr unterhaltsamer und lesenswerter Bericht).
Um Leute innerhalb so kurzer Zeit sprachlich fit zu machen, l&auml;sst der Kurs die Schriftzeichen weg &ndash; der Unterricht basiert auf der 1956 vom chinesischen Staat freundlicherweise eingef&uuml;hrten lateinischen Amtssprache &bdquo;Pinyin&ldquo; &ndash; was die Sache extrem vereinfacht. &bdquo;Doch wer nicht dranbleibt und weiterlernt, der packt es nicht&ldquo; sagt Mlaker. F&uuml;r Menschen ohne musikalisches Geh&ouml;r dauert es lange, sich auf die tonale Sprache einzustellen. Aber die Kurse sind, sagt Mlaker &bdquo;ein toller Einstieg in die chinesische Welt und Denkweise&ldquo;.
Zum Schluss noch ein Tipp:
Sinicum-Chef Fr&uuml;hauf, der sich manchmal dar&uuml;ber wundert, wie naiv sich Manager und Unternehmen&nbsp;in das Abenteuer China st&uuml;rzen, war 1976 das erste Mal in China und ist ein Kenner und kritischer Liebhaber des Landes - und ein hochinteressanter Gespr&auml;chspartner auch zum Thema Politik und Geschichte.
Wer keine Gelegenheit hat, sich mit ihm zu unterhalten, der befolgt seine interessanten Buchtipps. Ein eigenes Werk gibt es von ihm &ndash; leider &ndash; noch nicht.
- &quot;China - Die 101 wichtigsten Fragen&quot;, Autor: Hans van Ess, Becksche Reihe, 9,95 Euro.&nbsp;Van Ess ist Sinologieprofessor an der Ludwig-Maximilans-Universit&auml;t&nbsp;in M&uuml;nchen. Sein &bdquo;kleines&ldquo; Buch liefert spannende Einsichten bei limitierter Lesezeit.
- &quot;Die chinesische Welt. Von den Anf&auml;ngen bis zur Jetztzeit&quot;, Autor: Jacques Gernet, 20 Euro. Eine wissenschaftliche Universalgeschichte. Ziemlich dicker W&auml;lzer f&uuml;r Leute mit viel Zeit und/oder gro&szlig;em China-Interesse. 
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kunstszene]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a235.det.Kunstszene_Raum-zum-Experimentieren.htm</link>
			<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 16:44:30 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a235.det.Kunstszene_Raum-zum-Experimentieren.htm</guid>
			<description><![CDATA[Die tempor&auml;re Galerie &bdquo;Baustelle Schaustelle&ldquo; in Essen bietet kostenlose Starthilfe f&uuml;r junge K&uuml;nstler. &nbsp;
Heute sind wir in Essen-R&uuml;ttenscheid und besuchen die &bdquo;Baustelle Schaustelle&ldquo;, einen tempor&auml;ren Raum f&uuml;r junge Kunst. Bis vor rund einem Jahr wurden in dem viergeschossigen Nachkriegsbau in der Brigittastra&szlig;e noch M&ouml;bel verkauft, derzeit wird das Geb&auml;ude von Grund auf saniert - und mittendrin wird zeitgen&ouml;ssische Kunst ausgestellt. Als wir die Macherin Brigitte Krieger, deren Vater zusammen mit einem Partner das M&ouml;belhaus in den 50er Jahren&nbsp;gegr&uuml;ndet hat, in&nbsp;ihrem&nbsp;kleinen B&uuml;ro treffen, sind gerade die Maler da und pinseln eine Wand wei&szlig;. &bdquo;Hier wird eben st&auml;ndig gearbeitet&ldquo;, sagt Krieger. Ein Grund, weshalb die D&uuml;sseldorferin ihre Ausstellungsr&auml;ume auch &bdquo;Baustelle Schaustelle&ldquo; nannte. Das Ambiente ist k&uuml;hl: wei&szlig;e W&auml;nde, grauer Fu&szlig;boden, helle Beleuchtung - genau richtig f&uuml;r Kunst.

Und so pr&auml;sentiert Krieger seit November 2007 junge Kunst aus Essen und D&uuml;sseldorf auf bis zu 2000 Quadratmetern. &bdquo;F&uuml;r hiesige Verh&auml;ltnisse ist das schon ein &uuml;berraschendes Konzept&ldquo;, sagt die geb&uuml;rtige Essenerin. Die 58-J&auml;hrige, die selbst Kunst sammelt und Ausstellungen&nbsp;organisiert, unterst&uuml;tzt die K&uuml;nstler, meist noch Studenten, bei ihren ersten Schritten in die &Ouml;ffentlichkeit: Sie stellt die R&auml;ume zur Verf&uuml;gung, l&auml;sst Einladungskarten drucken, organisiert die Vernissage &ndash; alles f&uuml;r lau. &bdquo;Ich will kein Geld daf&uuml;r nehmen, die jungen K&uuml;nstler haben doch nichts&ldquo;, meint Krieger. Sie betrachtet ihr Engagement aber auch als eine Art Marketinginstrument, um mittelfristig das renovierte Haus besser vermieten zu k&ouml;nnen.
Wie lange sie ihre Galerie noch betreibt, kann Krieger - &bdquo;Ja, wie lange ist tempor&auml;r?&ldquo; - im Moment nicht sagen. Die Liste der K&uuml;nstler, die bei ihr ihre Werke pr&auml;sentieren wollen, ist lang. Und so plant sie schon die n&auml;chsten Events und Ausstellungen. Am 18. April wird das Werdener Quartett,&nbsp;vier Musiker&nbsp;der Folkwang Hochschule,&nbsp;ein&nbsp;Beethoven-Konzert&nbsp;geben. Danach wird die Studentin Erika Hock von der Kunstakademie D&uuml;sseldorf ihre Installationen zeigen.

Bis Freitag, 21. M&auml;rz, pr&auml;sentieren die beiden Studenten Colin Penno und Philip Ullrich, die an der Folkwang Hochschule k&uuml;nstlerische Fotografie studieren, ihre Arbeiten. Diese Ausstellung ist die achte im Rahmen des Ruhrgebietsprojektes Hartmut. Im Februar stellten sieben K&uuml;nstler von der Universt&auml;t Essen aus, die sich zur Initiative &bdquo;Kollegium kunst(off)raum essen&ldquo; zusammengeschlossen haben und Sponsoren suchen, die ihnen leerstehende Ladenlokale zur Verf&uuml;gung stellen. Krieger war ihre erste F&ouml;rderin.
Mit der Resonanz auf die Ausstellungen ist die Kunstliebhaberin sehr zufrieden. Von Kulturverantwortlichen der Stadt Essen oder den Machern der Kulturhauptstadt 2010 hat sie bislang allerdings nichts geh&ouml;rt &ndash; was&nbsp;doch etwas verwundert. An solchen Experimentierr&auml;umen wie diesen m&uuml;sste doch eigentlich&nbsp;Interesse bestehen?&nbsp;

&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Imagekampagne]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a233.det.Imagekampagne_Exponentieller-Wahnsinn.htm</link>
			<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 20:12:06 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a233.det.Imagekampagne_Exponentieller-Wahnsinn.htm</guid>
			<description><![CDATA[Ein neuer Werbeslogan soll &quot;High Potentials&quot; aus dem&nbsp;Ausland&nbsp;ins&nbsp;Revier locken. Pott2null hat sich umgeh&ouml;rt, ob sie kommen wollen.&nbsp;
Heute um 11 Uhr ist es soweit: Der Initiativkreis Ruhrgebiet&nbsp;stellt gemeinsam mit der Werbeagentur Grey&nbsp;in der Essener Philharmonie den neuen&nbsp;Werbeslogan&nbsp;f&uuml;r das Ruhrgebiet vor.&nbsp;
&nbsp;
Der Claim mit der Anmutung einer k&uuml;hlen, mathematischen Formel bringt das Lebensgef&uuml;hl der Region auf keinen logischen Nenner - so jedenfalls lautete das erste Feedback in den Diskussionen im Netz. Doch den Menschen im Pott muss der Spruch nicht gefallen - er richtet sich in erster Linie an&nbsp;internationale&nbsp;Investoren und so genannte &quot;High Potentials&quot; aus dem Ausland.
&nbsp;
Doch zieht die Kampagne die internationale Elite wirklich an? Pott2null hat keine Kosten und M&uuml;hen gescheut und sich auf eine weite Reise begeben. Einmal quer durch Europa - von London nach Moskau &uuml;ber Zagreb nach Paris bis ins Nirvana des exponentiellen Wahnsinns.&nbsp;Wer das Ergebnis sehen m&ouml;chte, klickt auf das rote Dreieck und los&nbsp;geht's:&nbsp;&nbsp;


Link: sevenload.com
Nachtrag 13.3.2008/16.18 Uhr:
Das neue Logo sieht so aus&nbsp;- und soll nach dem Willen der Erfinder weltweit zur&nbsp;&quot;unverwechselbaren Marke&nbsp;f&uuml;r die Metropole Ruhr&quot; werden.&nbsp;
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Umbau]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a230.det.Umbau_Wir-haben-renoviert.htm</link>
			<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 14:54:10 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a230.det.Umbau_Wir-haben-renoviert.htm</guid>
			<description><![CDATA[Der Fr&uuml;hling steht vor der T&uuml;r. Wir freuen uns, dass die Tage l&auml;nger werden, die Sonne &ouml;fter scheint und unsere Renovierungsaktion abgeschlossen ist. Ab heute geht Pott2null in seiner dritten Aktualisierung ins Netz. &nbsp;Die Entwicklung der Startseite findet Ihr unten auf dem aktuellen Pott2null-Portal in der &bdquo;Historie&ldquo; im Gro&szlig;format oder hier (allerdings stark verkleinert) im Bild:

Der ver&auml;nderte visuelle Auftritt dokumentiert den Wandel unserer Wahrnehmung:
Von unserem naiven Start mit nostalgischen Blickwinkel -
&uuml;ber das Entdecken der zahlreichen &bdquo;Baustellen&ldquo; -
bis hin zu einschneidenden Ver&auml;nderungen, die das Gesicht der Region f&uuml;r immer ver&auml;ndern.
Inhaltliche Details dazu in den kommenden Wochen, wenn wir die Zeit nach 50 verfassten Beitr&auml;gen auch nutzen, das ein oder andere Fazit zu ziehen.
Auf der Nutzerebene ist unser System der chronologischen Abfolge unserer Reportagen vielen unserer Fans zu un&uuml;bersichtlich geworden. Darum haben wir uns auch da gewandelt: Die aktuellsten Beitr&auml;ge findet man beim Klick auf den Button &bdquo;Pott2null Tour chronologisch&ldquo; immer noch am schnellsten und einfachsten.
F&uuml;r die, die in alten Artikeln, Videos und Pottcasts st&ouml;bern wollen, haben wir zur besseren Orientierung auf dem Pott2null-Portal ein &bdquo;Infoterminal&ldquo; aufgebaut. Hier kann, wer mag, direkt alphabetisch in die Seite einsteigen und sich durch das Angebot klicken. Alternativ kann man in der Liste st&ouml;bern, die hinter dem Button &bdquo;Pott2null Tour alphabetisch&ldquo; liegt.
Die ganz Eiligen nutzen einfach die Suchfunktion unseres Angebots. Insgesamt hoffen wir nat&uuml;rlich, dass die Seite zum Verweilen einl&auml;dt statt zum Vorbeirasen&hellip;
Und apropos rasen oder rasten: Nach 50 Touren quer durchs Ruhrgebiet ist es au&szlig;erdem an der Zeit, die Gedanken durchzul&uuml;ften und Zwischenbilanz zu ziehen.
&bdquo;Hotpott oder Looserland?&ldquo; lautete die Ausgangsfragestellung, als wir uns im September 2007 auf den Weg machten. Inzwischen haben wir mit zahlreichen Experten, Kennern und Liebhabern und Machern online oder &sbquo;face to face&lsquo; die Perspektiven des Potts diskutiert.
In den kommenden Wochen wollen wir unsere Erkenntnisse in den sechs Kernbereichen Freizeit, Kultur, Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und Architektur f&uuml;r Euch zusammenfassen und diskutieren:
Wie nachhaltig sind die Weichenstellungen f&uuml;r ein &bdquo;neues&ldquo; Ruhrgebiet? Geht der Traum einer &bdquo;Metropolregion&ldquo; von Weltformat in Erf&uuml;llung, den die Wirtschafts- und Kulturelite sich ertr&auml;umt? Oder hei&szlig;t es hingegen in Zukunft &bdquo;Gr&uuml;&szlig;e aus der ver&ouml;deten Provinz&ldquo;?
In unserem 52sten Beitrag&nbsp;&nbsp;nimmt der Kabarettist Ludger Stratmann Stellung zum Wandel seiner Heimat. Ein Macher &uuml;brigens; mit eigenem Theater und einer dritten &bdquo;Karriere&ldquo; als Kulturunternehmer (nach einem Berufsstart bei der Sparkasse und einer gutgehenden Praxis als Arzt in Bottrop). Ein Querdenker mit Bodenhaftung, der dem Volk aus dem Herzen spricht.&nbsp;&nbsp;
&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Doktor Stratmann]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a228.det.Doktor-Stratmann_%22Aus-jeder-Kaue-wird-ein-Kulturzentrum-gemacht%22.htm</link>
			<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 14:46:54 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a228.det.Doktor-Stratmann_%22Aus-jeder-Kaue-wird-ein-Kulturzentrum-gemacht%22.htm</guid>
			<description><![CDATA[Der Essener Kabarettist Ludger Stratmann spricht&nbsp;dem&nbsp;Volk aus dem Herzen&nbsp;und erkl&auml;rt, was er&nbsp;vom Wandel&nbsp;des Ruhrgebietes h&auml;lt.&nbsp;&nbsp;
Wir m&uuml;ssen dieses Mal&nbsp;nicht auf Reisen gehen, das Ruhrgebietsorginal&nbsp;Ludger Stratmann kommt nach&nbsp;D&uuml;sseldorf. Er tritt am Abend im&nbsp;&bdquo;Theater an der K&ouml;&ldquo;&nbsp;mit seinem Programm &bdquo;Machensichmafrei, bitte&ldquo; auf. Ausverkauft &ndash; wie die meisten seiner Vorstellungen. Das Publikum liebt das &bdquo;heitere medizinische Kabarett&ldquo; des Doktor Stratmann. Der 59-J&auml;hrige, der bis 2002 als Allgemeinmediziner in Bottrop praktizierte, witzelt als Hypochonder Jupp &uuml;ber die Gebrechen und Marotten der kleinen Leute. Jupp ist ein &bdquo;ehemaliger Extrakt aus 50 Patienten meiner Praxis&ldquo; und verk&ouml;rpert den typischen Ruhrgebietsmenschen mit seinem&nbsp;Humor, der &bdquo;immer ganz knapp an der Geschmacklosigkeit vorbei geht&ldquo;, so Stratmann. Beispiel gef&auml;llig? Ein Behinderter mit nur noch einem Bein wird beispielweise - respektlos und liebevoll zugleich - Flamingo genannt.
Und auch in unserem Interview an einem Stehtisch im Foyer gibt sich Stratmann als einer, der wei&szlig;, was den &bdquo;Ruhri&ldquo; in Altenessen oder Bottrop-Batenbrock so bewegt. Zum Beispiel, dass das &bdquo;Flair des Ruhrgebietes sich wandelt und viele daran arbeiten, dass es ganz schnell geht.&ldquo; Das versteht der Herr Doktor &ndash; stellvertretend f&uuml;r viele - nicht so ganz: &bdquo;Ich fand es sch&ouml;n, wie es fr&uuml;her war.&ldquo; Oder die Kulturhauptstadt 2010. An sich eine feine Sache, aber was daraus jetzt gemacht wird, kann Stratmann nicht nachvollziehen: &bdquo;Aus jeder freien Kaue, in der ein Bergmann geduscht hat, ein Kulturzentrum zu machen, das finde ich doch reichlich &uuml;bertrieben.&ldquo; Der Kabarettist hat den Eindruck, dass viele der kulturellen Projekte an den Interessen der Bev&ouml;lkerung vorbeigehen &ndash; wie zum Beispiel die Zeche Zollverein in Essen, die in einem der &auml;rmsten Viertel der Stadt steht und das Leben der Menschen dort nicht wirklich ver&auml;ndert hat: &bdquo;Wie wollen sie den Menschen dort erkl&auml;ren, dass sie ihre W&auml;sche nicht mehr drau&szlig;en aufh&auml;ngen d&uuml;rfen, nur weil sie jetzt neben einem Weltkulturerbe wohnen.&ldquo;
Wer wissen will, warum es Stratmann von der Praxis auf die Kabarettb&uuml;hne zog, der liest unten weiter. Wer erfahren m&ouml;chte, was der Doktor von der Kulturschickeria und der Eventmanie im Revier h&auml;lt, der klickt auf den roten Button:&nbsp;


Link: sevenload.com
Stratmanns Karriere war so nicht vorhersehbar. Als er zw&ouml;lf Jahre alt war, schrieb ein Schulpsychologe in einem Gutachten: &bdquo;Ludger eignet sich f&uuml;r einen Anlernberuf im Bauhandwerk.&ldquo; Die Schule fiel Stratmann schwer: &bdquo;Ich galt als Spinner&ldquo;, doch &uuml;ber Umwege schaffte der Junge aus einer zehnk&ouml;pfigen Essener Familie doch&nbsp;das Abitur und ein Medizinstudium. Seine Praxis machte er in einem Bottroper Arbeiterviertel auf, wo er t&auml;glich bis zu 150 Patienten behandelte. Stratmann: &bdquo;Ich liebe die Medizin, aber der Praxisalltag war schon ein hartes Brot.&ldquo; Viel B&uuml;rokratie mit dicken Abrechnungskatalogen, kaum Zeit f&uuml;r die Patienten &ndash; Stratmann fand das immer weniger befriedigend, besann sich auf sein kreatives Talent, startete Mitte der Neunziger Jahre mit dem Programm &bdquo;Hauptsache, ich werde geholfen&ldquo; seine Laufbahn als Kabarettist und spielte sich den Frust &uuml;ber das Arztdasein von der Seele.
Zusammen mit seinem Bruder Christian kaufte er 1994 das ehemalige Amerikahaus am Kennedyplatz in Essen, baute es f&uuml;r rund 2,3 Millionen Euro zu &quot;Stratmanns Theater&quot; mit 300 Pl&auml;tzen um &ndash; und startete seine dritte Karriere als Unternehmer. Seit vier Jahren f&uuml;hrt der Doktor das Theater allein und l&auml;sst es von seinem Sohn Philipp managen. Im WDR hat er seit 2001 seine eigene Comedy-Show, Anfang M&auml;rz lief die 64. Folge. Ein Macher, der viel erreicht hat. Hat er noch einen Traum? Manchmal, da juckt es den Herrn Doktor die Politiker und andere Gro&szlig;kopferten auf die Schippe zu nehmen, doch er glaubt: &bdquo;Politisches Kabarett, das ist nicht meine Welt.&ldquo; Und so will er noch bis zu seinem 65. Lebensjahr sein Publikum mit echten Pott-Spr&uuml;chen wie &bdquo;Doktor, ich hab&lsquo; Knie&ldquo; erfreuen.
Copyright Foto: Dr. Stratmann&nbsp;&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeche Nachtigall]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a170.det.Zeche-Nachtigall_Bergmann-fuer-zweieinhalb-Stunden.htm</link>
			<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 12:16:25 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a170.det.Zeche-Nachtigall_Bergmann-fuer-zweieinhalb-Stunden.htm</guid>
			<description><![CDATA[Wo Kinder echte Steinkohle abbauen k&ouml;nnen &ndash; ein Besuch auf Zeche Nachtigall.&nbsp;
&bdquo;Wisst Ihr denn, was wir gleich machen werden?&ldquo;, fragt B&ouml;rje Nolte in die Runde der aufgeregten Kinder, die den Eingangsbereich des Museums belagern. &bdquo;Wir suchen Gold&ldquo;, ruft ein Junge, und die anderen verstummen vor Vorfreude. &bdquo;Nein&ldquo;, sagt Museumsf&uuml;hrer Nolte &ndash; und ein missmutiges Oh raunt durch die Gruppe. Doch die Entt&auml;uschung w&auml;hrt nur kurz, denn Nolte kl&auml;rt die Rasselbande auf, dass sie gleich unter Tage fahren und Steinkohle abbauen wird.

Wir sind heute in Witten, im LWL-Industriemuseum&nbsp;Zeche Nachtigall &ndash; und begleiten die Geburtstagsrunde des achtj&auml;hrigen Vincent bei dem zweieinhalbst&uuml;ndigen Programm &bdquo;Kinder heizen ein&ldquo;. Doch bevor es in den Stollen reingeht, m&uuml;ssen die neun Jungen und ein M&auml;dchen sich erst noch die Bergmannskluft anziehen. Vor dem Schuppen mit der Ausstattung herrscht jetzt dichtes Gedr&auml;nge, jeder will der erste sein. P&auml;dagoge Nolte l&auml;sst die Zehn in Reih und Glied aufstellen und h&auml;ndigt jedem ein gro&szlig;es blau-wei&szlig;gestreiftes Arbeiterhemd, einen Helm sowie das Gez&auml;he, das Werkzeug des Bergmanns, aus. Zwischendurch erz&auml;hlt er anschaulich Geschichten &uuml;ber die Entstehung und Entdeckung der Kohle.
&nbsp;
&Uuml;berm&uuml;tig laufen die Kinder &uuml;ber die Wiese zu der&nbsp;Lore. Hier legen sie Eimer und Schippe rein und ziehen den Transportwagen zum Eingang des Stollens Nachtigall. Jetzt geht es unter Tage - und die zehnk&ouml;pfige Mannschaft f&auml;hrt&nbsp;erwartungsvoll ein. Rund 40 Meter nach dem Eingang biegt Nolte rechts in einen engen Gang&nbsp;ein und l&auml;sst die Kinder&nbsp;nach der Steinkohle suchen. Ein munteres Gerate setzt ein, und Nolte leuchtet mit der Grubenlampe auf das schwarze Fl&ouml;z. Der Museumsf&uuml;hrer erkl&auml;rt, wie die Bergarbeiter die Kohle fr&uuml;her abbauten, wie ihre Arbeitsbedingungen waren &ndash; und dann geht es endlich los: Die Kinder d&uuml;rfen selber Kohle f&ouml;rdern. Mit ihrer Schippe hauen sie in das Fl&ouml;z und holen&nbsp;St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck kleine Brocken Kohle&nbsp;hervor &ndash; solange bis die Eimer voll sind. Mit wie viel Eifer die Zehn bei der Sache sind, das dokumentiert der pott2null-Podcast:
link
Mit ru&szlig;geschw&auml;rzten H&auml;nden und Gesichtern f&auml;hrt die Gruppe wieder aus dem Stollen aus und bringt die Kohlest&uuml;cke zur alten Ziegelei. Dort entz&uuml;nden Nolte und die Kids mit Papier und ihrer Steinkohle ein w&auml;rmendes Feuer. Auf der Feuerstelle werden zum Abschluss der Tour W&uuml;rstchen und hei&szlig;er Kakao erhitzt &ndash; zur St&auml;rkung der kleinen Bergarbeiter.
Und wie fanden die Kinder ihren Ausflug unter Tage? &bdquo;Das Kohlegraben fand ich gut&ldquo;, meint Janis. &bdquo;Mir hat gefallen, dass ich den H&auml;nger ziehen durfte&ldquo;, sagt Anton. Er h&auml;tte am liebsten den Gang weiter gesprengt, aber &bdquo;das durften wir ja nicht&ldquo;. Aber das ist f&uuml;r den Achtj&auml;hrigen&nbsp;schon in Ordnung, denn das Feuermachen findet er &bdquo;auch klasse&ldquo;.]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gr&uuml;nderreport Ruhr]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a168.det.Gruenderreport-Ruhr_Traut-Euch-was.htm</link>
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 12:36:54 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a168.det.Gruenderreport-Ruhr_Traut-Euch-was.htm</guid>
			<description><![CDATA[Im Ruhrgebiet wird wieder mehr gegr&uuml;ndet. Aber die Zahl der Jungunternehmer reicht noch lange nicht aus. Wie w&auml;re es also damit, 2008 endlich mal den Sprung in die Selbst&auml;ndigkeit zu wagen? &nbsp;
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und sp&auml;testens Silvester ziehen wir Bilanz. Was h&auml;lt das neue Jahr f&uuml;r mich bereit, fragen sich die meisten. Was soll so bleiben, was muss ich &auml;ndern?
Weitermachen wie bisher? Mindestens mal mit dem Rauchen aufh&ouml;ren? Und &uuml;berhaupt: der Job. Macht die Aufgabe noch Spa&szlig; oder nervt der Chef? Auch f&uuml;r Uni-Absolventen und Berufseinsteiger stellt sich die Frage: Wie sieht die Perspektive aus? Was macht man sinnvollerweise mit dem Rest seines Lebens? Wie w&auml;re es also damit, das Leben einfach mal in die Hand zu nehmen und sein eigenes Ding zu machen?

Passend zu dieser Fragestellung stellt die IHK Bochum jetzt den Gr&uuml;nderreport Ruhr vor, der zum Thema ein paar interessante Denkanst&ouml;&szlig;e gibt. Erfasst wird in dem Bericht die Entwicklung der Selbst&auml;ndigkeit in den Bezirken Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen sowie Kommunen im s&uuml;dlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und die Emscher-Lippe-Region im Zeitraum&nbsp;zwischen 2005 bis Mitte 2007.&nbsp;
&bdquo;W&auml;hrend fr&uuml;her vor allem Zulieferbetriebe rund um die Montanindustrie aus der Taufe gehoben wurden, setzt der neue Mittelstand auf Dienstleistungen, HighTech und Kreativbranchen&ldquo;, erkl&auml;rt Tillmann Neinhaus, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der IHK Bochum.
Um 5,7 Prozent ist die Zahl der Unternehmen in den vergangenen&nbsp;Jahren&nbsp;auf insgesamt&nbsp;rund 254 000 Betriebe gestiegen.&nbsp;Vor allem Dienstleistungen liegen im Trend:&nbsp; Ob Hausmeisterservices oder Krankenfahrdienste, Werbeagenturen oder Finanzberatung - mit einem ordentlichen Zuwachs (plus 520 Unternehmen) erleuchtet vor allem der Bereich Datenverarbeitung und Datenbanken die Statistik der IHK-Bezirke.
Insgesamt krankt das Ruhrgebiet allerdings immer noch an einer im Verh&auml;ltnis zum Bundesgebiet (11 Prozent) niedrigen Selbst&auml;ndigenquote von 8,7 Prozent. Neinhaus f&uuml;hrt das vor allem&nbsp;darauf zur&uuml;ck, dass &bdquo;das Leitbild des Gr&uuml;nders in unserer Region nicht in den K&ouml;pfen verankert ist&ldquo;.
Hinzu kommt die Zur&uuml;ckhaltung der Banken bei der Finanzierung von Gesch&auml;ftsideen. &bdquo;Da muss sich dringend was &auml;ndern&ldquo;, sagt Neinhaus, der aber gleichzeitig feststellt, dass viele Gr&uuml;nder ihre Ideen schlecht verkaufen und &ndash; schlimmer noch &ndash; schlecht vorbereitet sind. &bdquo;Business- und Projektpl&auml;ne, Finanzplanungen und dergleichen sind oft Fehlanzeige&ldquo;, sagt er.
Hilfestellung soll die neue Einrichtung der Startercenter NRW bieten. Dabei handelt es sich um Anlaufstellen bei Handels- und Handwerkskammern, die Gr&uuml;ndungsinteressierte beraten und&nbsp;beim Ausf&uuml;llen von Formularen und Antr&auml;gen helfen, damit der Start ins Unternehmertum auch klappt.
&bdquo;Selbst&auml;ndigkeit ist auch Selbstverwirklichung&ldquo;, findet Neinhaus. Und er hat noch weitere W&uuml;nsche und Ratschl&auml;ge auf Lager. Wer mehr wissen will, klickt auf das Dreieck und los geht&rsquo;s.
&nbsp;

Link: sevenload.com]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lehmbruck Museum]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a165.det.Lehmbruck-Museum_Documenta-in-Duisburg.htm</link>
			<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 10:00:06 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a165.det.Lehmbruck-Museum_Documenta-in-Duisburg.htm</guid>
			<description><![CDATA[Das Wilhelm Lehmbruck Museum ist eine Wundert&uuml;te k&uuml;nstlerischer Schaffenskraft.&nbsp;
Was ist Kunst? Das ist eine Frage, die Kunstschaffende geradezu hassen. Kunst erkl&auml;ren! Kann man das? Kunst erkl&auml;rt sich selbst &ndash; Kunst ist nicht erkl&auml;rbar &ndash; Kunst ist Kunst, so lauten die g&auml;ngigen Antworten.
Also versuchen wir uns selbst an unserer ganz privaten Definition von Kunst: Kunst ist Anregung f&uuml;r den Intellekt, eine Provokation der Sinne, im besten Sinne verst&ouml;rend. Kunst er&ouml;ffnet neue Blickwinkel, erweitert den Horizont. Kunst regt an. Kunst regt auf. Der Besuch einer gelungenen Ausstellung ist wie eine frische Brise f&uuml;r das Gehirn.
An diesem grauen Dezembertag fegt uns ein Windsto&szlig; ins Lehmbruck Museum in Duisburg. Von drau&szlig;en sehen wir die kinetischen Objekte von Jean Tinguely und lassen uns verf&uuml;hren.

Das Museum ist benannt nach einem ber&uuml;hmten Sohn der Stadt, dem Bildhauer Wilhelm Lehmbruck. Bergmannskind aus Meiderich, geboren 1881. Seine anr&uuml;hrenden Skulpturen spiegeln seinen Lebensweg wider. Zu Beginn weiche Formen &ndash; eine liebende Mutter umsorgt ihr Kind. Bodenst&auml;ndige Musen l&auml;cheln in die Welt. Im Laufe der Zeit werden die Figuren h&ouml;her, schlanker, zum Schluss eckiger, gebrochener. Lehmbruck formt die Mutter erneut, diesmal tr&auml;gt sie harte Z&uuml;ge, genauso verh&auml;rmt sieht das Kind aus in ihrem Arm. Man sieht die Entwicklung und ahnt, dass das Leben des K&uuml;nstlers nicht gut ausgeht: Bereits 1919 bringt sich Lehmbruck um. Eine&nbsp;schwere Depression l&auml;sst&nbsp;ihm die positive Weltsicht abhanden kommen.
Um sein Leben und Werk zu verstehen, zeigt das Museum einen kleinen Einf&uuml;hrungsfilm &uuml;ber Lehmbruck, was wir an dieser Stelle unbedingt lobend hervorheben wollen. Denn nicht in allen Ausstellungs-St&auml;tten, die wir besucht haben, wurde Kunst f&uuml;r den Laien so zug&auml;nglich gemacht.
Auch das Museum selbst ist sehenswert; Beton und Glas sind die dominierenden Werkstoffe, eckige und runde Formen bilden einen interessanten Konstrast. Gebaut wurde es &uuml;brigens von Lembrucks Sohn Manfred, einem ber&uuml;hmten Architekten.
Die eigentliche &Uuml;berraschung der Sammlung ist allerdings nicht Lehmbrucks Werk, sondern die Mischung, die sich im Laufe des Rundgangs erschlie&szlig;t. Das Museum steckt voller moderner, zeitgen&ouml;ssischer Kunst. Es er&ouml;ffnet sich eine Welt gro&szlig;er Namen und toller &Uuml;berraschungen: Dan Flavin, Bruce Nauman, Mario Merz, Yves Netzhammer, John Davies, Duane Hanson &ndash; um nur einige wenige zu nennen.

Ein bisschen f&uuml;hlt man sich wie auf der Documenta: Durch die R&auml;ume wandelnd entdecken wir Licht- und Video-Installationen, Himmelsst&uuml;hle, Iglus sowie eine Galerie mit Expressionisten. Wobei diese Bilder mitten in dem Skulpturenparadies eine etwas stiefm&uuml;tterliche Pr&auml;sentation in einem unattraktiven Gang erfahren.
Ein wenig Kritik m&uuml;ssen wir auch an der aktuell laufenden Ausstellung von Objekten und Zeichnungen der K&uuml;nstlerin Rachel Whiteread &uuml;ben. Hier wird der Betrachter mal wieder komplett allein gelassen mit einem St&uuml;ck moderner Kunst, das beim besten Willen nicht selbsterkl&auml;rend ist.
Insgesamt aber ist das Fazit sehr positiv: Mit gut ausgel&uuml;ftetem Gehirn und angeregten Sinnen verlassen wir nach zwei Stunden das Museum - und sind froh, dort gelandet zu sein.
Und nur der Vollst&auml;ndigkeit halber sei erw&auml;hnt, dass sich Duisburg am Philosophenweg im Innenhafen mit einer weiteren prachtvollen Sammlung moderner Kunst schm&uuml;cken darf: dem Museum K&uuml;ppersm&uuml;hle. Die ist nat&uuml;rlich auch einen Besuch wert. Aktuell ist dort eine gerade er&ouml;ffnete Immendorff-Retrospektive zu sehen. Aber Achtung wegen der &Ouml;ffnungszeiten: Die K&uuml;ppersm&uuml;hle ist nur&nbsp;am Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag ge&ouml;ffnet.]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Essen-Katernberg 2]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a164.det.Essen-Katernberg-2_%22Bild-im-Kopf%22.htm</link>
			<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 15:35:14 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a164.det.Essen-Katernberg-2_%22Bild-im-Kopf%22.htm</guid>
			<description><![CDATA[Der evangelische Pfarrer Rainer Gertzen &uuml;ber das Leben und seine Arbeit in Essen-Katernberg.
Kein Beitrag auf pott2null ist so kontrovers diskutiert worden wie unsere Momentaufnahme in Essen-Katernberg. Liegt dort wirklich das &bdquo;Tal der fliegenden Messer&ldquo; und kann man sich nachts nicht auf die Stra&szlig;e trauen? &nbsp;Oder ist es ein Stadtteil mit&nbsp;Problemen wie hoher Arbeitslosigkeit, Armut und&nbsp;Kriminalit&auml;t, wo aber auch viel passiert, um den Alltag der rund 23 000 Einwohnern zu verbessern?
Wir machen uns nochmals auf in den Essener Norden - und besuchen einen, der es wissen muss. Rainer Gertzen wohnt mittendrin in Katernberg, in einem roten Backsteinhaus in der N&auml;he&nbsp;des Marktplatzes. Er kennt seit 2002 den Stadtteil &bdquo;mit besonderem Erneuerungsbedarf&ldquo;, wie es offiziell hei&szlig;t. Seit rund zweieinhalb Jahren hat er eine der drei Pfarrstellen der Evangelischen Kirchengemeinde Katernberg inne und ist f&uuml;r die Kirche am Markt verantwortlich. Die Evangelische Kirchengemeinde ist einer der Tr&auml;ger des Stadtteilprojekts und engagiert sich sehr stark, u.a. mit zwei Kinderg&auml;rten, zwei Jugendh&auml;usern, dem Stadtteilzentrum Kon-takt und zahlreichen Gruppen f&uuml;r &Auml;ltere, Frauen oder Kinder.

Der Theologe hat die Debatte auf unserer Seite verfolgt und meint, dass es in der &Ouml;ffentlichkeit ein &bdquo;Bild im Kopf&ldquo; &uuml;ber Katernberg gebe, das nicht der Wirklichkeit entspreche. Er beispielsweise habe hier abends oder nachts auf den Stra&szlig;en keine Angst. Gertzen will beim Thema Kriminalit&auml;t nichts besch&ouml;nigen, es komme schon mal zu einer Messerstecherei im Bus oder es prallen bestimmte Szenen aufeinander. Aber er verweist auf vorbildliche Pr&auml;ventionsprojekte der &ouml;rtlichen Polizei. So arbeitet diese etwa eng mit dem Imam der t&uuml;rkischen Ayasofya-Moschee zusammen. Seit dieser Kooperation ist die Jugendkriminalit&auml;t im Stadtteil deutlich gesunken. Wer mehr dar&uuml;ber wissen m&ouml;chte, sollte den Artikel &bdquo;Eine ungew&ouml;hnliche Partnerschaft&ldquo; einer Kollegin der Deutschen Welle lesen.
Gertzen sieht die Dinge in Katernberg auf &bdquo;einem guten Weg&ldquo;: &bdquo;Hier ist in den vergangenen 15 Jahren viel passiert.&ldquo; Gerade im Rahmen des Stadtteilprojekts arbeiten die unterschiedlichsten Gruppen und Initiativen zusammen &ndash; und bieten etwa Hausaufgabenhilfe, Schuldnerberatung, Elternschulungen oder eine Kleiderkammer an. Doch er meint auch: &bdquo;Hier muss man immer am Ball bleiben und investieren, sonst kann sich das wieder drehen.&ldquo;
In seiner Arbeit setzt der Theologe auf Begegnungen: &bdquo;Wer sich mit anderen Menschen trifft, der ver&auml;ndert seine Sichtweise auf diese.&ldquo; Das Gemeindezentrum teilt sich mit Kon-takt ein Geb&auml;ude, im Caf&eacute; begegnen sich Gemeindemitglieder, t&uuml;rkische Frauen und Ratsuchende zu Kaffee und Kuchen. Er selber pflegt den interreligi&ouml;sen Dialog mit seinen muslimischen Kollegen. Zusammen mit dem Imam und dem katholischen Pfarrer veranstaltet er an der st&auml;dtischen Grundschule in der Viktoriastra&szlig;e Schulgottesdienste. Oder am Tag des Dialogs im Oktober trafen sich Katernberger aus allen Altersgruppen sowie verschiedener Nationalit&auml;ten zum Gespr&auml;ch. &bdquo;Es sind die kleinen Schritte, die etwas bewegen&ldquo;, glaubt Gertzen.

Der engagierte Pfarrer sieht viel Elend und soziale Verwahrlosung in seiner Gemeinde, doch - anders als der Stern-Journalist Walter W&uuml;llenweber in seinem Beitrag &bdquo;Das wahre Elend&ldquo; &uuml;ber Essen-Katernberg &ndash; ist er nicht der Auffassung, dass die Armen ausreichend Geld haben und es ihnen nur an Bildung fehlt: &bdquo;Einfach hier mal einfliegen und&nbsp;berichten, das wird der Situation vor Ort nicht gerecht.&ldquo; Nur wer gen&uuml;gend Geld habe, so Gertzen, investiere auch in die Bildung seiner Kinder. Als&nbsp;Pfarrer geht es ihm aber auch darum, gegen die geistige Verarmung im Stadtteil anzuk&auml;mpfen:&nbsp;&quot;Als Kirche haben wir den Auftrag,&nbsp;dem Leben dieser&nbsp;Menschen wieder&nbsp;eine geistliche oder religi&ouml;se Dimension&nbsp;zu geben.&quot;&nbsp;&nbsp;]]></description>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bude 3]]></title>
			<category><![CDATA[Pott 2.0 Tour]]></category>
			<link>http://www.pott2null.de/cms/a162.det.Bude-3_Bunker-und-Budenromantik.htm</link>
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 15:47:42 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="true">http://www.pott2null.de/cms/a162.det.Bude-3_Bunker-und-Budenromantik.htm</guid>
			<description><![CDATA[Teil 3 unserer Serie f&uuml;hrt uns zu einer der&nbsp;sch&ouml;nsten&nbsp;Buden im Revier und zur neuen Sachlichkeit im Trinkhallen-Gesch&auml;ft.&nbsp;
Heute sind wir in Wanne-Eickel &ndash; und machen auf unserer Route der Budenkultur eine Reise in die Vergangenheit. Auf dem Hof des Heimat- und Naturkundemuseums steht eine der sch&ouml;nsten Buden des Reviers. Das Prachtst&uuml;ck aus Holz und mit der Gl&uuml;cksg&ouml;ttin Fortuna auf dem Satteldach wurde um 1880 von einem Mineralwasser-Fabrikanten an der Gelsenkirchener Str. in der H&ouml;he der Stra&szlig;e Am M&uuml;hlenbach aufgestellt und versorgte die Arbeiter der &nbsp;Zeche Pluto-Wilhelm mit Selters.

Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde die Trinkhalle&nbsp;mit einem Kieslader ins &ouml;rtliche Museum gebracht. &bdquo;Leider fehlte die Inneneinrichtung, so wurde die Bude mit Flaschen und Utensilien der ortsans&auml;ssigen H&uuml;lsmann-Brauerei best&uuml;ckt&ldquo;, erz&auml;hlt Alexander von Knorre, Direktor des Emschertal-Museums in Herne, zu dem auch das Heimatmuseum geh&ouml;rt.&nbsp;
Von Knorre sieht neben dem nostalgischen Wert der Trinkhalle vor allem ihren Wert &bdquo;als kulturhistorisches Zeugnis&ldquo;: &bdquo;Buden sind ein typisches Merkmal des Ruhrgebietes.&ldquo; Und waren fr&uuml;her durchaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Revier. Sie machten, so von Knorre, in den 80er Jahren des vorigen&nbsp;Jahrhunderts einen Umsatz von rund sieben Milliarden Mark. Allerdings war die Verdienstspanne der meist von Familien betriebenen Trinkhallen damals ziemlich gering: Sie lag zwischen drei und sieben Mark pro Stunde.
Heute machen gut laufende Buden zwischen 500 000 und 1 Million Euro Jahresumsatz - das aber ist die absolute Ausnahme.
Die Mehrheit begn&uuml;gt&nbsp;sich mit Mittelma&szlig; -viele sind schlicht ungepflegt, wie zum Beispiel diese&nbsp;Verkaufsstelle in Herne, Auguststra&szlig;e/Ecke Bahnhofstra&szlig;e.&nbsp;
Manche versuchen es mit Fokussierung auf ein&nbsp;ausgew&auml;hlt kleines Sortiment. Die Spezialisierung scheint zu&nbsp; helfen,&nbsp;wie die Bude am Dortmunder Nordmarkt zeigt. Dort war&nbsp;bereits in der Mittagszeit die H&ouml;lle los.&nbsp;&nbsp;
Wir sagen: Prost!
&nbsp;
Zwei&nbsp;sch&ouml;ne Exemplare hat das Reviersternchen entdeckt und im Bild festgehalten. Die erste befindet sich in einem Haus in der N&auml;he des Bochumer Tierparks/Planetariums. Die zweite hat ein niedliches gr&uuml;n-lackiertes typisch deutsches Z&auml;unchen. Sie steht in Witten-Annen,&nbsp;Ecke Erzbergstra&szlig;e, und wird von einer t&uuml;rkischen Familie gef&uuml;hrt. &quot;Anders als die meisten &uuml;brig gebliebenen Buden ist diese sehr gepflegt und f&auml;llt schon daher angenehm auf&quot;, schreibt&nbsp;sie in ihrem&nbsp;Kommentar zum Bild.&nbsp;

Britta schickte uns zwei Fotos von ihrer Lieblingsbude - der Bunkerbude in Duisburg. Ein sch&ouml;nes Gegenst&uuml;ck zur Fortuna-verzierten Museumsromantik. Danke f&uuml;r die gelieferten Beitr&auml;ge! Wir haben uns sehr gefreut! Denn gemeinsam sieht man mehr!
&nbsp;]]></description>
		</item>
	</channel>
</rss>
