Tag 43 - Ein Treffen im Grünen

Daniel und eine kompetente Gesprächspartnerin im Video-Dialog über den Landschaftspark Duisburg.

Vielleicht erinnert ihr Euch noch? Neulich waren wir bei "Eintrag frei" eingeladen, einer live übertragenen Internet-TV-Show. Wir hatten einen lustigen Abend mit den Erfindern, Machern und Moderatoren Franzi, Thomas und Daniel. In einer unserer Diskussionen übers Ruhrgebiet ging es um den Landschaftspark Nord in Duisburg-Meiderich. Bei der Gelegenheit hatte Daniel die Idee, ein Video-Interview mit einer "kompetenten Gesprächspartnerin" zu machen. Sie heißt Siham El-Maimouni, ist eine Kollegin von Daniel bei Antenne Düsseldorf,  lebt im Ruhrgebiet und kennt den Landschaftspark sozusagen aus dem EffEff... (dass die Gesprächsparterin auch noch attraktiv ist, hätten wir uns ja gleich denken können, lieber Daniel - aber das nur nebenbei!)

Wir haben den Vorschlag natürlich gern angenommen! Auf diesem Weg also DANKE für das Video!

Und worum gehts in dem epochalen Werk? Es geht ums Filme gucken im Freien, Klettern und Tauchen und zwischendurch klingelt ein Festnetztelefon. Das kommt davon, wenn man sich aus dem Büro direkt in den Park beamt.

Aber seht selbst - auf das Dreieck klicken und los geht's:

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Kommentare:

Wolfgang Rüdiger schreibt am 14.11.2007 17:02:

Einspruch angenommen: Kein Einwand gegen den Projektnamen!! Und Dank für den Hinweis "pott 2.0" anlog "Web 2.0"! Mein Einwand gilt den sonstigen Klischees in Verbindung mit dem "..pott". Als gebürtiger Gelsenkirchener wehre ich mich stets gegen die Feststellung, im "Ruhrpott" geboren zu sein, selbst wenn "der Pott kocht". Die Städte entlang von Ruhr, Emscher und Lippe haben je ihr eigenes Gesicht, je ihr besonderes Flair und je ihre einmaligen Schönheiten (einschl. der Gegenteile). Der "Ruhrpott" war und ist kein "Rührpott", in dem alles miteinander vermengt wird und dann zu Klischees erstarrt. Eben deshalb freue ich mich über ihre Initiative und wünsche Ihnen viel Erfolg.

Katja schreibt am 13.11.2007 09:38:

@Wolfgang Rüdiger: Einspruch! Uns gefällt pott2null und wir finden es auch nicht abwertend.

Wir wollten einen Namen für unser Projekt der auch etwas liebevoll Ironisches hat und der mit Klischees spielt: Einmal mit dem viel strapazierten Begriff des Web 2.0 und zum zweiten mit der Erneuerung des Ruhrgebietes - wo sich viel verändert, noch nicht alles rund läuft und manches auf der Strecke bleibt.

Kalte und nichtssagende Begrifflichkeiten wie "Metropole Ruhr" sind ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss, oder?

Aber wir sind natürlich für Gegenvorschläge offen. :-)
Also her mit der besseren Idee.

Und im übrigen hat die WAMS-Redakteurin in dem Artikel über uns die Worte so gewählt, wie es ihr gefiel - das ist ja ihr gutes Recht - aber nicht unser Text.

Klaudia schreibt am 12.11.2007 18:59:

Den Landschaftspark finde ich auch toll.

Und ich erlebe ihn immer anders.

Mal will ich Fotos machen und finde jede Menge Motive. Mal erlebe ich eine Konzert im Freien (Red Hot Chili Peppers). Mal besteige ich den Hochofen bei Nacht. Mal fahre ich mit dem Fahrad quer durch (Emscherlandschaftspark). Mal beobachte ich andere beim kraxeln und mal hängt ich dort an einem lauen Sommerabend einfach nur ab...

Wolfgang Rüdiger schreibt am 12.11.2007 18:05:

"Auf der Suche nach einem Ruhrgebiet ohne Klischees": Titel in der Wams/NRW vom 4.11.2007. Das Anliegen: Prima, richtig, notwendig, unterstützenswert!!! Doch warum wieder "Ruhrpott", dieses elende Klischee mit dem negativen "Touch"?? Niemand spricht vom "Rheinpott", wo immer dieser liegen könnte. "Pott" klingt so "butt", platt, fast schon abwertend, was genau die "Ruhrpott-Journalistinnen" (Wams) verändern wollen.
Dieses sagt ein alter "Ruhri" (auch so ein kindisches Klischee) mit besten Wünschen für erfolgreiches Wirken!

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