Tag 35 - Pottkocht2null

Ein Möhreneintopf mit ohne Speck - was zum Zuhören und ein Tipp zum Nachkochen.

Heute sind wir bei Annabell in Dortmund-Berghofen. Neulich hat sie eine lustige Live-Koch-Aktion gemacht und uns damit auf die Idee gebracht, mit ihr gemeinsam ein Ruhrgebiets-Essen zu zubereiten. Es gibt Eintopf – in unserem Fall die vegetarische und figurschonende Variante ohne Speck. Und Apfelkompott – das ist allerdings tontechnisch nicht dokumentiert, sondern nur im Bild festgehalten. Hier also unser pott2null-Wochenend-Kochcast:

link 

 

Und hier das Rezept und Impressionen des Gesamtkunstwerks. Wir wünschen viel Spaß und guten Appetit!

Möhreneintopf (mit) ohne Speck

750 g Möhren, 500 g Kartoffeln, (250 g durchwachsener Bauchspeck), eine Zwiebel, Dreiviertel Liter Brühe, Pfeffer, Salz, Petersilie 

Zubereitung: Möhren, Zwiebel und Kartoffeln putzen und säubern, schälen und in kleine Würfel schneiden. Speck ebenso würfeln und im Topf anbraten. Die klein geschnittenen Zwiebel, Möhren und Kartoffeln dazugeben. Die Brühe angießen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und etwa anderthalb Stunden gar kochen. Den Eintopf mit klein gehackter Petersilie servieren.

Kommentare:

Katja schreibt am 29.10.2007 12:48:

Und noch'n Nachtrag: Weltkind, bescheiden wie sie ist :-) hat keinen Verweis auf ihren Beitrag zum Thema Sterneküche hinterlegt. Lesenswert! Sei hiermit nachgeliefert:

http://theruhr.blogspot.com/2007/10....echen-in-kettwig-und.html

Katja schreibt am 28.10.2007 13:13:

Tach weltkind!

Na, da sind wir aber froh, dass in unsere kleine Küchenecke ein wenig Sachkunde einzieht!

Und dass unser gerührter Möhrenpott kein falscher Hase ist - jetzt mal aufs Ruhrgebiet bezogen.

Ich würde diesen Schlabberkappes-Link vorziehen - bei Deinem Kirchenweb-Verweis landet man bei irgendeinem Halloween-Kürbis und kommt nicht mehr auf unsere Seite zurück (!)

http://www.wdr.de/studio/dortmund/l....110_schlabberkappes.jhtml

viele Grüße aus dem pott2null-Kochstudio von Katja

weltkind schreibt am 28.10.2007 11:39:

also da muss ich ein bisschen widersprechen: was herr waechter kocht, ist nicht ruhrpott, sondern westfaelisch. und zwar das westfaelisch von gaaanz ganz frueher ;-). es gibt kein ruhrpotttypisches essen, mit den moehrchen seid ihr noch am naechsten dran.

es gibt rheinische, westfaelische, polnische und heute itelienische, griechische und tuerkische einfluesse. geruehrter pott halt.

im rheinischen teil des ruhrgebiets war es frueher eher "schlabberkappes" http://www.kirchenweb.at/kochrezept....kappes/schlabberkaps.htm, gerne auch "himmel und erde" mit gebratenen zwiebelringen und warmer blutwurst, uaaah! http://www.marions-kochbuch.de/rezept/1683.htm oder - ganz schlimm - http://de.wikipedia.org/wiki/Panhas pannas.

sonntags machte meine omma, die aus hamborn stammte, gerne "sauerbraten vom pferd mit rheinischen kloessen halb und halb", dazu selbstgekochtes apfelmus alles sachen, die ich heute mit der kneifzange nicht anfassen wuerde (bis auf das apfelmus).

uebrigens: macht doch mal was ueber vegetarische restaurants im revier ;-) - und liebe sonntagsgruesse ins rheinland.

Annette schreibt am 27.10.2007 11:14:

Wer eher Hunger auf Ruhrgebietsgerichte wie Pfefferpotthast oder Dubbels in Butterpapier hat, der sollte mal auf der Seite des Gelsenkirchener Kochs Heinrich Wächter vorbeischauen:

http://www.heinrichwaechter.de/frame.htm

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